Besuch bei den Toten *Update*

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Fotografie, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv | Datum: 28:05:2009

Das Wetter ist super, es ist warm und sonnig. Da bekommt man natürlich Bewegungsdrang. Also los: Kamera einpacken und ab in die große weite Welt.

An jenem Tag habe ich noch Blohmi mitgenommen und wir haben den umliegenden Friedhöfen einen Besuch abgestattet.

Zunächst waren wir auf dem Friedhof in Osterholz-Scharmbeck, einem Ort mit einigen Jahrhunderten Tradition und dem entsprechend auch mit älteren Gräbern.

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Doch noch interessanter war für uns ein alter, sehr sehr kleiner, jüdischer Friedhof. Dieser wird nämlich scheinbar schon seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Er ist in einem kleinen Wäldchen am Ortsrand gelegen und wird nach meiner Einschätzung noch sporadisch gepflegt. Durch den Wald fällt nur stellenweise das Sonnenlicht ungehindert auf die Gräber. Diese sind verwildert, der Rasen ungemäht, die Wege voller Laub.

Und irgendwie ist er einfach wunderschön. Hier findet man eine Ruhe, wie sonst nur noch selten. Es ist bedauerlich, dass das Gewerbegebiet mit seinem Lärm und seinen wenig ansehnlichen Fabrikhallen sich immer weiter hierher ausdehnt.

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Trotzdem ist der kleine Friedhof ein Ort für tolle, stimmungsvolle Fotos mit hohen Kontrasten. Es drängt sich förmlich auf auf Farbe zu verzichten und in schwarz/weiß zu fotografieren.

friedhof3 Da es ein jüdischer Friedhof ist, haben die Grabsteine übrigens zwei Inschriften: Auf der einen Seite auf deutsch, auf der anderen Seite hebräisch.

Bei allem, was man an solchen Plätzen tut, sollte man eines nicht vergessen: Die Würde der Toten.
Seid also diskret, vorsichtig. Nutzt die dafür vorgesehenen Wege (auch wenn es schwer fällt oder sie, wie hier, teilweise nicht mehr vorhanden sind).

Update: Habe die beiden ersten Bilder mal angepasst (aufgehellt), da die auf einem fremden Monitor recht schlimm aussahen.

Hermannsdenkmal, die Dritte

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Mut zum Adjektiv, Reisen | Datum: 11:05:2009

_MG_8480Gestern ging es, wie im Twitter erwähnt, zu Fuß zum Hermannsdenkmal. Wieder einmal, denn der fleißige Leser wird schon einmal davon gelesen haben.

Das Wetter meinte es außerordentlich gut mit uns und wir gingen ein Stückchen abseits der dafür vorgesehenen Pfade (so viel ziviler Ungehorsam in den letzten Tagen, meine Güte!).
Unter anderem begegneten wir diesem Püppchen, was geduldig auf seinen Eigentümer wartete.

_MG_8485Die Kamera war natürlich auch mit dabei und ich sammelte fleißig Erinnerungsmaterial, mit dessen Hilfe ich  auch später noch meinem müden Hirn diesen Tag ins Gedächtnis meißeln werde.

Ich fand es übrigens ganz erstaunlich, dass das Denkmal immernoch so viele Menschen nach Ostwestfalen lockt. Hatte mit weniger Ansturm gerechnet.

Genug geschrieben, hier noch ein paar Bilder:

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Fotos an der Bahn

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Internationale Sicherheit, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv | Datum: 10:05:2009

Es war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, als Blohmi und ich das Auto an einer großen Bahnanlage in Bremen-Walle abstellten.

_MG_8405Wir packten unsere Kameras und Stative aus und begannen den Bahndamm zu erklimmen. Oben angekommen blickten wir scheu nach rechts und links um uns zu vergewissern, dass kein Zug käme um “uns mitzunehmen”.

Wir wanderten ein Stückchen den Schienenstrang entlang und fanden einen schönen Spot. Die Gleis lagen ruhig in ihrem Bett aus Schotter.

Wir stellten die Stative auf einen Kabelschacht und richtete die Kameras aus.  Ich stellte mein Objekt fotografischer Begierde scharf und… nahm das Stativ samt Apparat mit in Deckung – der Regionalexpress kam angebraust.

Ich baute erneut auf, stellte scharf und schoss ein, zwei Bilder. Dann kam ein Zug aus der Gegenrichtung. Schnell mussten wir uns eingestehen, dass der starke Verkehr auf der Strecke Bremen-Bremerhaven gewisse Schwierigkeiten mit sich bringt. Gelohnt hat es sich trotzdem.

 

Wir verließen die Lokalität recht schnell und begaben uns an einen anderen Ort, genauer gesagt auf eine Brücke. Von dort hatte man einen interessanten Blick auf die Szenerie.

Zudem konnte man dort deutlich ungestörter seinem Hobby nachgehen und die Speicherchips mit optischen Impressionen befüllen.

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Fazit: Fotografieren an Bahnanlagen macht Spaß. Voraussetzung ist natürlich ein gewisses Interesse an Industrieanlagen.

Man muss verdammt auf den Zugverkehr aufpassen, da man die Züge fast nicht kommen hört – Lebensgefahr! Und auch die Möglichkeit der strafbaren Handlung soll hier erwähnt sein: Eingriff in den Schienenverkehr wird mit Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren bestraft.

Das Summen der Gleise (fast wie im Western) ist übrigens ein gutes Frühwarnsignal. Auch ein Blick auf Signale lohnt sich, sofern welche am Ort.

Ich wünsche dem geneigten Leser nun viel Spaß bei Shootings an Bahnanlagen.

Der schönste Muttertag meines Lebens!

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Computer, Kulturbolschewismus, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 09:05:2009

Heute kam eine ganz besonders schöne Werbemail in mein Postfach geflattert: Panda Security, Hersteller von Sicherheitssoftware und dem ganzen Drumherum, hat ein “Extra Muttertagsangebot” geschürt!Panda

Ich kann es mir schon vorstellen: Ein leuchtendes Gesicht bei meiner Mutter, genau so wie bei der Frau auf dem Werbebild. Die kleine Rothaarige ist natürlich eine der klugen KäuferINNEN, die ihrer Mutter die größtmögliche Freude geschenkt haben.

Vielleicht könnte dieses schöne Geschenk meine Mutter ja sogar überzeugen, sich einen Computer zuzulegen?

Trigami

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Computer, Fliegende Ratten mit Radar, Internet, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv, Netzwelt | Datum: 22:04:2009

home_header Der werte Leser wird ihn direkt unter diesem Eintrag erkennen: den ersten über Trigami vermittelten Eintrag.

Trigami ist, wie viele sicher wissen, eine Art Werbeagentur für Blogs. Man meldet dort seinen Blog an und bekommt Kampagnen angeboten. Dann wählt man, ob man und über welche man schreibt.

Ich habe lange überlegt, ob man sich dort anmeldet oder damit seine Bloggerseele verkaufen soll, aber: Nein. Dem ist nicht so.

Zwar bekommt man Geld, aber es sind durchaus kritische Stimmen erlaubt, bei diesem Eintrag waren diese sogar erwünscht. Und der Dienst ist allemal interessant.

Bis jetzt kann ich also ein reines Gewissen haben denke ich. Und wie denkt die Leserschaft?

Ein lustiger Abend

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Fliegende Ratten mit Radar, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 02:04:2009

Morgen Abend ist es soweit: Volker Pispers ist in Bremen, genauer gesagt in der Glocke. Und ich hab eine Karte, was mich unheimlich freut.

 

 

Schön. Und wem Volker Pispers zu politisch ist, der kann sich auch gerne von Horst Evers auf den Boden der Tatsachen bringen lassen.

 

Live ist er klasse, aber seine Bücher sind auch nicht von schlechten Eltern. Bisher hatte ich die Ehre “Die Welt ist nicht immer Freitag” und “Mein Leben als Suchmaschine” lesen zu können.

 

Viel Spaß.

F**k my Life!

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Hass, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Netzwelt | Datum: 02:03:2009

FML_jpeg Ist euch mal so etwas richtig dummes passiert? Sicherlich. Aber diese Geschichten hier fallen bestimmt noch herber aus: Auf fmylife.com kann man anonym seine Geschichten posten.

Es ziemt sich zwar nicht, sich über das Leid anderer zu belustigen, aber interessant ist es dennoch.

Today, my Grandma was showing me an ancient family letter. It was apparently written by someone historically famous. She was going on about how important it was, in such good condition too, worth a lot. I dropped my glass of juice. It spilt all over it. FML

Das “FML” am Ende haben dabei alle Artikel gemein, mehr aber auch nicht.

Viel Spaß beim lesen!

Wenn man es einfach nicht mehr lassen kann

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv, Netzwelt | Datum: 28:01:2009

Wordpress ArtikelIch glaube, Bloggen macht süchtig. Lange Zeit sah es hier nicht so aus und nur hier oder da entstanden neue Artikel, aber in letzter Zeit kam eine nicht zu verachtende Aktivität in Gang und allmählich kann ich nicht mehr davon lassen, vom Bloggen.

Ich schaffe es sogar mittlerweile, Artikel im Voraus (klar, alle sind im Voraus, aber ich meine über einen längeren Zeitraum) zu produzieren, zum Beispiel für die Zeiten, in denen man in Vorlesungen, Seminaren oder Tutorien sitzt.

Und das ist, wie ich finde, ein deutlicher Unterschied zu dem, was hier bis vor kurzem anzutreffen war.
Einen großen Teil dazu beigetragen hat sicherlich Parallels, denn ich blogge am liebsten mit dem Windows Live Writer, den es leider nicht für Mac OS X gibt. Und selbst das beste Blogtool für den Mac, Ecto, ist nicht in der Lage Bilder auf einen fremden FTP Server hochzuladen. Das kann eben nur der WLW! Für die manuelle Einbindung bin ich etwas zu faul, man müsste ja das Resizing, etc. komplett selbst machen – ein gewisser Arbeitsaufwand entsteht dann ja schon…

Parallels ist nun für mich die einzige sinnvolle Möglichkeit, dieses Programm am Mac zu benutzen, denn man kann so die beiden Betriebssysteme mischen. Bilder können einfach von Windows genutzt werden, auch wenn sie auf der Mac-Partition liegen. Und das Rebooten entfällt ebenfalls.

Nundenn, ich mache mich auf, neues Material zu sammeln für die Verarbeitung in diesem Blog.

Blogvorstellung: Der Moment

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Blogosphäre, Internet, Mut zum Adjektiv, Netzwelt | Datum: 27:01:2009

Der Moment Wer auf der Suche nach einem tollen Fotografie-Blog ist, der sollte sich dringend mal “Der Moment” anschauen.

Dort werden viele Tipps und Tricks verraten, die wichtig sind, um gute Fotos zu schießen.
Die Tutorials sind bebildert und man kann hinter die Kulissen eines professionellen Fotografen blicken.

Es werden zwar nicht fünf Mal am Tag neue Beiträge eingestellt, aber die Artikel sind dafür sehr gehaltvoll und fundiert.

Die Bastelanleitung für ein kleines Homestudio sollte man sich auch mal genauer anschauen.

Mit dem Auto ins Kirchendach

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Fliegende Ratten mit Radar, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 26:01:2009

Wie der MDR berichtet ist in Sachsen ein 23-jähriger mitsamt seinem Auto in ein Kirchendach “geflogen”.

Anscheinend war der junge Herr alkoholisiert und fuhr mit ca. 170 km/h durch einen Ort. An einer Abzweigung verlor er die Kontrolle und nahm eine Böschung mit, die wie eine Sprungschanze wirkte. 30 Meter weiter landete er in einem Kirchendach.

Ich glaub nach der Aktion gehen Flensburg die Punkte aus :D
Bilder gibt es übrigens beim MDR.