Text Review LED Lenser – Unglaubliche Lichtleistung

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Blogosphäre, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv | Datum: 27:07:2010

-Dies ist ein Trigami-Review-

Letztes Jahr habe ich ein Text Review zu einer sehr guten Taschenlampe geschrieben. Das Objekt der Begierde war eine LED Lenser M1 von Zweibrüder Optoelectronics.
Jetzt gibt es einen großen Bruder: die LED Lenser M7. Und genau dieses Stück habe ich getestet.

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Pixlr – online Bilder bearbeiten

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Fotografie, Mut zum Adjektiv, Software | Datum: 24:02:2010

Gerade an einem fremden Rechner unterwegs und ein Bild muss dringend bearbeitet werden? Keine passende Software zur Hand?
Solange Internet vorhanden ist kein Problem! Unter pixlr.com findet sich ein toller mehrsprachiger Bildeditor mit einem riesigen Funktionsumfang.

Ebenen, Filter, Keyboard Shortcuts, alles vorhanden was man für die kleine Bildbearbeitung so benötigt.

Die ganze Sache ist zwar in Flash programmiert, aber läuft trotzdem relativ smooth.

Hier und dort hat Pixlr allerdings noch seine Macken: Beim öffnen größerer Bildern stürzte es im Test ab. Zudem mangelt es noch an unterstützten Formaten. Der Export ist nur in .jpg, .png, .bmp und das Pixlr eigene .pxd möglich. Letzteres unterstützt zwar Ebenen, ist aber bislang noch nicht kompatibel zu… allen anderen. Ein Export oder zumindest ein Konverter zu .psd täte dem Tool sicher gut!

Matratzenkauf

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 18:02:2010

Am Samstag gibt es für mich ein neues Bett, die passende Matratze wurde heute erworben. Dazu suchte ich das schwedische Möbelhaus unser aller Vertrauen auf, da ich bei denen im Onlinekatalog etwas preislich wie metrisch Passendes fand.

Nun gut, ich muss sagen ich bin nicht so ganz der Einkäufer. Und ich hab auch meine kleinen Probleme mit dem Klientel, das beim vierbuchstabigen Regaldistributor umherschwirrt, oder besser: trödelt.

Es sind die immer gleichen sozialpädagogisch veranlagten Alternativmedizinnutzer, die mit offenem Mund – debil (oder morphin?) grinsend – und leerem, staunenden Blick (hinter sündhaft teuren dickberahmten Gleitsichtgläsern) durch die Gänge tümpeln und endlos über diese Lampe (in organischer Form, versteht sich) und jenen Bettbezug schwadronieren. Gerade zu Zeiten, wenn die Grundschule Feierabend macht stürmen diese Menschen die vorher mit Menschen wie Du und ich gefüllten Gänge und manövrieren ihre Einkaufswägen erstaunlich geschickt direkt vor mich um sogleich abrupt zum stehen zu kommen und in gedämpften Tonfall zu rufen: “Rüdiger-Geronemo, jetzt komm doch mal bitte her.” Rüdiger interessiert das nur leider kein Stück, sonst versucht sogleich auch den Rest seines Nächsten zu verspeisen.

Nachdem man nun diesen Laden bereits zweimal durchschritten hat, tut man eben doch das, was man vermeiden wollte – man meldet sich an der Information. An jener wird man zu einer Kollegin bei irgendwelchen Einbauschränken verwiesen, da Erstere derzeit zu tun hat. Es entsteht ein Dialog:

Ich: “Guten Tag.”
Sie: “Hmpf.”
Ich: “Meine Mission für heute: Matratze kaufen. Und zwar die Ingebørg Åbelina in $Größe zu $Preis.
Sie: “Glückwunsch. Ich kenn mich damit aber nicht aus.”
Ich: “Was muss ich denn nun tun, um das gute Stück mein Eigen zu nennen?”
Sie: “Geben Se mal den Namen, dann schau ich nach im Computer, Sie zahlen das und dann holen Se das am Außenlager “Arschderheide West” ab.”

Um einige Erkenntnis reicher und um letztlich eine höhere als zunächst geplante Summe leichter (die Salatschüssel war günstig, die daheim haben alle Macken und in den Windfang muss eh eine neue Lampe) verlässt man das Geschäft und findet sogar schnell das Außenlager.

Mit dem Aufzug, dessen Größe die Grundfläche so mancher Mietwohnung übersteigen vermag, geht wieder hinauf zum Auto. Während man selbst vorgesorgt und sich einen Kombi geliehen hat, kann man nach dem kurzen Augenblick des Einladens der Dame vier Parkplätze weiter dabei zuschauen, wie sie die massive Schrankwand Trelleborg in ihren Ford Ka, wahlweise einen Peugeot 106 zu verstauen versucht. Es gelingt ihr und sie fährt nach nur 26 Minuten mit ihren zwölf auf Dach und Motorhaube verteilten (Kofferraum und Sitzmöglichkeiten sind bereits voller Pflanzen, Duftkerzen und Kleinkram) Paketen von dannen.

Man selbst macht sich mit gehörigem Sicherheitsabstand (etwa 800 Meter ≈ 14 Minuten) selbst auch auf die Heimfahrt. Auf dem kaufhauseigenen Kreisverkehr wird einem noch ein, zwei Mal von einem Volvo 745 GL Schwedenpanzer die Vorfahrt genommen, dann befindet man sich wieder in sicherem Gewässer. Nun ist man auch erschöpft genug für eine geruhsame Nacht auf der neuen Matratze.

The golden secrets of “where the food seems to come from”

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Mut zum Adjektiv | Datum: 13:11:2009

topfsecret  Ob ich gerne esse? Klar. Ob ich ein Küchenmensch bin? Es sitzt sich bequem. Ob ich koche? NEIN!

Das heißt nicht, dass ich es nicht versucht hätte¹. Es ist auch nicht so, dass ich keine Ahnung von der Theorie der Zubereitung von Speisen hätte. Aber wenn ich dann vor dem Herd stehe und auf diesen Metalltopf voll siedendem Wasser stehe, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass aus dem ganzen Krempel den ich da rein werfen soll einmal etwas Genießbares werden soll.

 

Andere können das besser. Und sie bloggen sogar darüber, wie man mir heute morgen um halb drei mitteilte: die Mara schreibt nämlich über ihre Kochkünste unter der vielsagenden Adresse topfsecret.com.

Und wenn ich die Rezepte so lese weiß ich: Es ist gut, wenn andere das machen. Dann kann ich mich auf das Essen konzentrieren.

 

¹: Hier seien sowohl meine Liebste wie auch eine nicht zur Veröffentlichung bestimmte Videoaufnahme von Blohmi und mir beim Zubereiten einer Lasagne angeführt. Ja, wir alle sind ohne bleibende Schäden davon gekommen.

Die kleinen Katzen werden größer

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Kulturbolschewismus, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 12:09:2009

Hier mal ein kleines Update was die Katzenkinder betrifft.
Viel ist passiert seit ich die Bilder gepostet habe.

Laufen ist kein Problem mehr, klettern und springen klappt auch schon ganz gut.

Lustigerweise haben die kleinen Angst vor Gras (bzw. hatten, das hat sich mittlerweile etwas gelegt).

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LED-Lenser M1 – superheller Lichtzwerg

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Fotografie, Geocaching, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv | Datum: 01:09:2009

[Trigami-Review]

Wir haben in den vergangenen Tagen eine LED-Lenser M1 Taschenlampe der Marke Zweibrüder Optoelectronics erhalten und zu auf Herz und Nieren getestet. Dazu haben wir die Lampe auf eine Caching Tour bei Nacht mitgenommen. Doch beginnen wir ganz von vorn:

1. Auspacken
_MG_1142 Die erste Taschenlampe meines Lebens, bei der sich eine echte Auspackzeremonie lohnt: Die Lampe ist schick in einem schwarzen Karton mit Klarsichteinlass verpackt und steckt in einer Schale aus satiniertem Kunststoff.
Darunter befinden sich noch eine Handschlaufe, ein Gürtelholster sowie eine Anleitung und eine sog. Smart Card, eine Kurzanleitung im Scheckkartenformat.

2. Erster Eindruck

Befreit man die M1 aus ihrer schicken aber lästigen Hülle, so fällt sofort die _MG_1143 hochwertige Verarbeitung ins Auge. Die Lampe liegt sehr schön in der Hand und ist angenehm leicht und mit etwas unter 10 cm auch recht klein. Das Design ist schnörkellos elegant und irgendwie martialisch.

Betrieben wird die M1 mit einer 3V Batterie vom Typ Cr123a, deren Strom über vergoldete Kontakte der Cree LED zugeführt werden. Durch die Hartvergoldung wird weniger elektrische Energie in Wärme umgewandelt.

3. Leuchtmodi, Smart Card und Advanced Focus System

Die LED-Lenser M1 verfügt über drei Leuchtmodi die mit Hilfe eines rückwärtig angebrachten Schalters per Microcontroller gesteuert werden:

1. Power Modus mit zunächst 130% Leistung, danach 100% und satten 190/155 Lumen, wird nach drei Minuten auf 60 Lumen reduziert (wegen der Wärmeentwicklung der LED)

2. Energiesparmodus mit 15% Leistung, blendfrei

3. Strobe-Modus zur Gefahrenabwehr, 130% Leistung

Man steuert die Modi durch Klicken und Drücken des Schalters an. Einmal drücken –> Powermodus, einmal klicken und dann drücken –> Energiesparmodus und zweimal klicken, dann drücken –> Stroboskop.

Das mag am Anfang gewöhnungsbedürftig sein, aber dafür hat man ja eine Smart Card. Ich persönlich fand es anfangs etwas seltsam, habe mich aber schnell daran gewöhnt und kann nun schnell das gewünschte Licht schalten.

Das Advanced Focus System ist eine ganz aus Glas gefertigte Mischung aus Reflektor und Linse, sodass die Vorteile beider Systeme genutzt werden können. Durch einfaches Herausziehen des Lampenkopfes kann man dabei das Licht fokussieren.

Ist die Lampe unfokussiert, der Kopf also eingeschoben, wird das Licht mit Hilfe der Linse großflächig und gleichmäßig kreisrund verteilt.

Doch zieht man den Kopf heraus, wird das Licht auch mit über den Reflektor verteilt und man kann das Licht recht gut fokussieren. So kommt auch die enorme Leuchtweite von 125 Metern zustande.

Dabei ist der Kopf der M1 zwar so leichtgängig, dass das das mit einer Hand klappt, aber gleichzeitig fest genug um nicht dauernd zu verrutschen.

4. Praxistest

Blohmi und ich haben uns einen Multi-Nacht-Cache in der Nähe von Bremen vorgenommen. Wir haben die M1 dabei gegen eine Maglite D3 antreten lassen.

Wir haben uns also an Ort und Stelle begeben und haben die Taschenlampe ausgiebig ausprobiert.

Die Helligkeit ist enorm. Es ist einfach ein unglaublich helles, weißes Licht. Durch das Advanced Focus SystemIMG_6926 wird auch immer der gewünschte Bereich gleichmäßig und hell ausgeleuchtet.

Fokussiert kann man auch noch weit entfernte Bäume, Häuser oder Gegenstände problemlos beleuchten. Gefühlt betrug die Reichweite ca. 100 Meter.

Die uns den Weg weisenden Reflektoren konnten wir dank der M1 auch auf große Entfernung präzise ausmachen.

Die Maglite kann zwar im Punkt Reichweite durchaus mithalten, ist aber gleichzeitig viel klobiger und bedeutend schwerer als die M1 und liefert kein so gleißend helles und gleichmäßiges Licht wie die M1.

Allerdings scheint die Wärmeentwicklung der M1 zu schaffen zu machen. Das Dimmen ist zwar der einzige Wermutstropfen, aber dafür ein großer. Bei einer nächtlichen Cache-Suche braucht man einfach konstant helles Licht. Die Maglite wird nicht gedimmt und kann deshalb hier klar punkten.

Hier könnte Zweibrüder nachbessern, etwa indem Kupfer zur besseren Ableitung der Wärme eingesetzt wird.

IMG_6935 Dank des Eco-Modus war auch das Loggen, sprich ein Eintrag ins Logbuch zum Beweis, dass man den Cache gefunden hat, kein Problem. Der Eco-Modus versorgt den Taschenlampennutzer mit blendfreiem Licht. Eine Wohltat, denn viele LED Lampen bieten keinen gedrosselten Modus, was dazu führt, dass das Papier die das Licht reflektiert und man die Wahl hat zwischen Dunkelheit und Erblindung durch seine eigene Lampe.

5. Lichtleistung im Vergleich:

Die beiden obigen Bilder wurden, wie deutlich zu erkennen ist, mit einem Blitz geschossen.

Deshalb habe ich die M1 nochmal gegen ein paar andere Leuchtmittel antreten lassen und dies fotografisch dokumentiert.

Alle Bilder wurden mit folgenden aufgenommen mit:

Brennweite: 21mm, Blende: 5, Belichtungszeit: 20 Sekunden, ISO: 100

H4 Autoscheinwerfer

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Fernlicht

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Abblendlicht

Maglite D3

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unfokussiert

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fokussiert

LED-Lenser M1

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unfokussiert (Power-Mode)

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fokussiert (Power-Mode)

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unfokussiert (Eco-Mode)

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fokussiert (Eco-Mode)

Taschenlampe mit 21 billig-LEDs

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6. Fazit:

Die LED-Lenser M1 ist eine wirklich gut verarbeitete, starke und gut durchdachte LED Taschenlampe mit enormer Reichweite und Ausdauer (immerhin 8 Stunden Leuchtdauer). Sie bietet ihrem Benutzer alles, was er sich wünscht und dazu noch einen Strobe-Modus, mit dem sich böse Menschen verjagen lassen.

Mit einer Maglite D3 kann es die M1 locker aufnehmen, vorallem wegen ihrer Größe und ihres Gewichtes, nur leider kommt sie auf Dauer ins Schwitzen. Auch gilt es anzumerken, dass man nicht in jedem Supermarkt CR123A Batterien zum Betrieb der Lampe bekommt (obwohl das wegen der Laufzeit von 8h auch nicht häufig nötig sein wird).

Ansonsten gibt es von unserer Seite keine Mängel an diesem feinen Stück Technik zu beklagen.

Wer Erfahrungen mit anderen Nutzern austauschen oder mehr erfahren möchte, dem sei das Community Forum von Zweibrüder und natürlich die Homepage der M-Serie empfohlen.

Die Welt braucht mehr Katzencontent!

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Fotografie, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 13:08:2009

Die unwiderstehliche Katze hat seit ein paar Tagen eigenen Nachwuchs bekommen.

Tja, was soll ich denn großartig erzählen? Hier Bilder:

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Das, was wie Fauchen aussieht, ist übrigens gar keines. Die 1 1/2 Wochen jungen Katzenkinder wollten natürlich gerne zurück zur Mama. Die saß ein paar Meter weiter und beobachtete die Situation.

Putpat – Next Generation Music TV

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Internet, Kulturbolschewismus, Musik, Mut zum Adjektiv, Netzwelt | Datum: 18:06:2009

stream Habe neulich eine Einladung zu Putpat erhalten. Und ich muss vorweg sagen: Geile Scheiße!

Putpat ist ein Musikdienst, genauer gesagt ein Videodienst.
Man registriert sich (sofern man eine Einladung hat, da noch Closed-Beta) und gibt dort ein paar Bands an, die einem gefallen. Putpat streamt dann laufend zu deinem Musikgeschmack passende Musik.
Über ein Bewertungssystem lernt Putpat dann deinen Musikgeschmack besser kennen, was die Auswahl weiter verbessert.

Gefällt ein Song oder eine Band nicht, kann man diese verbannen.

 

künstler Neben den Videos bietet Putpat auch noch Informationen zu jeder Band, wie z.B. die Bandgeschichte, Diskographie und ähnliche Musik.
Sofern vorhanden wird auch die Homepage verlinkt.

 

 

 

veequalizer

Du möchtest deiner Stimmung in dem Player Ausdruck verleihen? Das geht – und zwar mit dem Veequalizer.  Dort trägt man z.B. Bands oder Genres ein und Putpat sucht die passende Musik.

 

 

 

Putpat sollte man sich merken, auch wenn man momentan noch nicht so leicht an Einladungen kommt.

Der nordkoreanische Gulag

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Gewalttätigkeiten, Hass, Internationale Sicherheit, Mut zum Adjektiv, Politik | Datum: 12:06:2009

Vorab: Der nachfolgende Kurzbericht über einen Artikel auf sueddeutsche.de ist nicht geeignet für Kinder.

Viel ist nicht bekannt, über die Arbeits- und Gefangenenlager in Nordkorea.
Aber im Onlineteil der Süddeutschen gab es heute etwas darüber zu lesen:

Son Ok Lee verbrachte mehrere Jahre in einem solchen Lager und schildert in ihrem Augenzeugenbericht die Umstände ihrer Inhaftierung. Dabei beginnt die Qual schon vor ihrer Verurteilung:

Während einer vierzehn Monate dauernden Voruntersuchung wurde ich gefoltert und am Ende gezwungen, die falschen Anschuldigungen zuzugeben.

In den Gefängnissen selbst werden die Gefangenen nicht nur strengen Regeln, sondern auch der Willkür ihrer Wärter unterworfen.

Die Regel lautet, dass eine Gefangene zum Aufseher laufen und sich mit gesenktem Kopf vor ihm auf die Knie fallen muss, sobald sie aufgerufen wird. Natürlich darf sie nichts sagen, sondern nur Fragen beantworten. Wer nicht schnell genug antwortet oder sich bewegt, dem wird ins Gesicht oder vor die Brust getreten. Wer den Kopf hebt oder die Glieder streckt, wird schwer bestraft.

Folter scheint an der Tagesordnung zu sein. Lee beschreibt, wie sie der Wasserfolter ausgesetzt war:

Sie banden mich auf dem Tisch fest und zwängten mir die Tülle des Wasserkessels in den Mund.

Sie war so geformt, dass sie meinen Mund weit aufsperrte und ich nichts dagegen tun konnte, dass das Wasser in mich hinein lief. Dem Ersticken nahe, musste ich durch die Nase atmen. Mein Mund war voller Wasser, das mir in die Nase stieg. Als ich durch den Schmerz und die Atemnot das Bewusstsein zu verlieren begann, konnte ich nichts mehr sehen, aber ich hatte ein Gefühl, als würde ich in der Luft schweben.

Ich hatte schon alle möglichen Folterungen durchgemacht, Peitschenhiebe, Schläge mit Gummiriemen oder harten Stöcken. Mir waren auch schon Holzstöcke zwischen alle zehn Finger gesteckt und dann die Hände zusammenquetscht worden, aber das hier war schlimmer als alles andere.

Ähnlich wie auch in früheren russischen Gefangenenlagern gibt es auch in den nordkoreanischen Lagern spezielle Zellen zur Bestrafung. Zunächst klingt eine Einzelzelle wie ein Privileg, da die Insassen normalerweise in Räumen von fünf mal sechs Metern mit bis zu 90 anderen Gefangenen leben. Allerdings handelt es sich bei diesen Einzelzellen von nur 60 Zentimeter Breite und 110 Zentimetern Höhe.

Die übliche Strafe beträgt zwischen sieben und zehn Tagen für Vergehen wie einen Ölfleck auf der Kleidung, dass man die Neujahrsansprache des Präsidenten nicht auswendig kann oder zum wiederholten Mal sein Arbeitspensum nicht geschafft hat.

Nordkorea ist ein von Hungersnot geprägtes Land. Selbst wenn man alle Flächen des Landes bewirtschaften würde, könnte man das Land nicht ausreichend mit Nahrung versorgen. Selbst viele Soldaten des äußerst privilegierten Militärs sind unterernährt.
So ist die Versorgung der Gefangenen auch völlig unzureichend.

Mahlzeiten für die Gefangenen: Salzsuppe. Volle Mahlzeit: 100 Gramm Maisbrei. Reduzierte Mahlzeit (als Strafmaßnahme): 80 Gramm Maisbrei. Reduzierte Mahlzeit (als weitere Strafe): 60 Gramm Maisbrei.

Fleisch gibt es nicht. Allerdings:

Es gilt als Glückstag, wenn einem aus dem Toilettenloch eine Ratte entgegen gekrochen kommt. Dann fangen sie die Gefängnisinsassen mit bloßen Händen und verschlingen sie roh, denn Ratten sind im Gefängnis die einzige Fleischquelle.

Es heißt, der wundervolle Geschmack einer rohen Ratte sei unvergesslich.

Bis zu 18 Stunden am Tag müssen die Gefangenen arbeiten. Wer sein Arbeitspensum nicht schafft, der wird bestraft. Die Gefangenen stellen oder stellten auch Produkte für westliche Länder her. Son Ok Lee spricht unter anderem von künstlichen Rosen, die an Frankreich geliefert wurden.

Besonders makaber ist der Umgang mit schwangeren Frauen und deren Neugeborenen. Mit Hilfe von Medikamenten wird eine Frühgeburt künstlich eingeleitet. Auf dem Betonboden der Krankenstation bringen sie ihre Kinder zur Welt. Andere Gefangene werden dazu gezwungen, die Babies direkt nach der Geburt zu töten.

Die Krankenschwestern, ebenfalls Gefangene, drückten ihnen mit zitternden Händen den Hals zu, um sie zu töten. Wenn sie tot waren, wurden die Babys in ein schmutziges Tuch gewickelt, in einen Eimer gesteckt und durch eine Hintertür hinausgetragen. Ich war so schockiert, dass ich bis heute in meinen Alpträumen die Mütter um ihre Kinder weinen sehe. Ich habe während meiner Zeit im Gefängnis zweimal gesehen, wie Babys getötet wurden.

Lee zitiert auch eine Krankenschwester:

“Buchhalterin (Ok Son Lee ist gemeint, Anm. von mir), wir sind schlimmere Teufel als Tiere. Sie sagen, die toten Babys werden benutzt, um neue Medikamente zum Experimentieren herzustellen.”

Mich hat der Artikel bewegt, als ich ihn las. Ich beschäftige mich nun seit ein paar Wochen recht intensiv mit Nordkorea und es gibt nicht viele solcher Augenzeugenberichte – es überleben nur wenige Menschen die Lager und noch weniger schaffen die Flucht aus Nordkorea um ihre Geschichte zu erzählen. Umso wichtiger ist die Geschichte von Son Ok Lee.

Der Artikel enthält noch weiter Einzelheiten. Zu empfehlen sind auch die Artikel vom Tagesspiegel und fairplanet.

Besuch bei den Toten *Update*

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Fotografie, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv | Datum: 28:05:2009

Das Wetter ist super, es ist warm und sonnig. Da bekommt man natürlich Bewegungsdrang. Also los: Kamera einpacken und ab in die große weite Welt.

An jenem Tag habe ich noch Blohmi mitgenommen und wir haben den umliegenden Friedhöfen einen Besuch abgestattet.

Zunächst waren wir auf dem Friedhof in Osterholz-Scharmbeck, einem Ort mit einigen Jahrhunderten Tradition und dem entsprechend auch mit älteren Gräbern.

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Doch noch interessanter war für uns ein alter, sehr sehr kleiner, jüdischer Friedhof. Dieser wird nämlich scheinbar schon seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Er ist in einem kleinen Wäldchen am Ortsrand gelegen und wird nach meiner Einschätzung noch sporadisch gepflegt. Durch den Wald fällt nur stellenweise das Sonnenlicht ungehindert auf die Gräber. Diese sind verwildert, der Rasen ungemäht, die Wege voller Laub.

Und irgendwie ist er einfach wunderschön. Hier findet man eine Ruhe, wie sonst nur noch selten. Es ist bedauerlich, dass das Gewerbegebiet mit seinem Lärm und seinen wenig ansehnlichen Fabrikhallen sich immer weiter hierher ausdehnt.

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Trotzdem ist der kleine Friedhof ein Ort für tolle, stimmungsvolle Fotos mit hohen Kontrasten. Es drängt sich förmlich auf auf Farbe zu verzichten und in schwarz/weiß zu fotografieren.

friedhof3 Da es ein jüdischer Friedhof ist, haben die Grabsteine übrigens zwei Inschriften: Auf der einen Seite auf deutsch, auf der anderen Seite hebräisch.

Bei allem, was man an solchen Plätzen tut, sollte man eines nicht vergessen: Die Würde der Toten.
Seid also diskret, vorsichtig. Nutzt die dafür vorgesehenen Wege (auch wenn es schwer fällt oder sie, wie hier, teilweise nicht mehr vorhanden sind).

Update: Habe die beiden ersten Bilder mal angepasst (aufgehellt), da die auf einem fremden Monitor recht schlimm aussahen.