Ich glaub ich werde älter

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Fliegende Ratten mit Radar, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 09:10:2008

Früher habe ich meine Mutter belächelt.
Da hatte die doch tatsächlich zwei oder drei Bücher neben ihrem Bett liegen. Und sie vertrat (und vertritt noch immer) die Meinung, sie alle gleichzeitig zu lesen.

Heute habe ich mal meinen Nachtschrank sortiert (ein hängendes Regal, kein wirklicher Nachtschrank also) und dabei fiel es mit auf: Ich bin genauso!

Ich habe derzeit nicht weniger als elf (in Ziffern: 11) Bücher, die ich gleichzeitig lese. Der Stapel wird von drei Ausgaben von Goethes Faust gestützt.

Darunter finden sich verschiedene Bücher, Romane, wie Tatsachen- oder Reiseberichte, gefolgt von “Klassikern”. Keine Zeitschriften und keine Fachbücher.

Und, ja, auch ich vertrete die Meinung, dass das geht – und werde belächelt, wie ich es einst selbst mit meiner Mutter gehalten habe.

Die Google Geschichte…

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Blogosphäre, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh!, Netzwelt, Politik | Datum: 01:10:2008

…. mit der Suchfunktion von vor ein paar Jahren brachte mich auf die Idee mal zu schauen was ich denn noch so finde.

Zu meinen ersten Gehversuchen im Internet findet sich leider nicht mehr viel (die damalige .de.vu -Domain existiert immernoch und verweist nunmehr auf diesen Blog).
Danach nutzte ich eine Subdomain, doch auch hier gibt es nichts mehr zu sehen – auch wenn angeblich da was archiviert worden ist.

Zu trashmall.de gibt es einige Treffer die funktionieren und natürlich auch zu kulturbolschewismus.de, wo ich ja nach wie vor sowas wie ein Gastschreiber bin.

Hübsch ist aber die Seite der Bundesregierung von 1996.

Und Sie dachten sich, Sie könnten sich eine Hasselblad leisten!

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Bilder, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 30:09:2008

Schon klar: Profigerätschaften sind eine andere Preisklasse als Geräte fürs Volk.
Gilt natürlich auch für die Fotografie.

Der Otto-Normal-Verbraucher läuft ja meist eh den Sonderangeboten der großen Elektronikhäuser hinterher, wo dann die alten Kameras rausgehauen werden, bevor sie völlig veraltet sind.

Greift man etwas tiefer in die Tasche kauft man sich eine bessere Kompaktkamera, vlt. sogar eine Digital-Spiegelreflex.

Wem das nicht reicht, der kauft sich dann etwas wie eine Canon EOS 1D Mark III.

Oder man nimmt das Sonderangebot von Hasselblad wahr:

Dort gibt es nämlich die Hasselblad H3DII-31 für nur 11.995 Euro – ohne Mehrwertsteuer, versteht sich.

Das schönste bei dieser PR-Aktion ist aber, wie sie angepriesen wird:

“Sie dachten, Sie können sich keine Hasselblad leisten?
Dann denken Sie jetzt um!”

Ehrlich gesagt: Bei einer Kamera, die knapp das Dreifache von meinem Auto gekostet hat, muss ich nicht lange umdenken.

NRW TV

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv | Datum: 23:09:2008

Zurück aus Detmold, wo ich meine bessere Hälfte zur Hochschule brachte.

Dort unten habe ich tatsächlich mal das örtliche Kabelfernsehen genutzt und mir NRW TV angeguckt.

Dort hat man gerade eine Installation vom Joomla CMS erklärt. Was ja an und für sich noch vom Content her keine schlechte Idee ist.

Doch dann begann der Moderator Emails zu beantworten. Unter anderem gab es dort die Frage, ob es möglich sei, eine Festplatte in drei Partitionen zu unterteilen, um dort Vista (für Spiele) und XP zu installieren (dritte Partition war für Daten vorgesehen).

Der Moderator sagte ganz richtig, dass dies möglich ist und sagte auch ganz richtig, dass man erst XP installieren muss (wenn Vista schon drauf ist, erkennt XP, dass ein neueres OS installiert ist und will sich nicht mehr installieren lassen).

Er machte jedoch den Fehler und gab den Tipp, alles in Fat32 zu formatieren, da man nur so sicher sein könne, dass beide Systeme die Daten lesen könnten.

Lieber Moderator:
Vista mag kein Fat32, sondern lieber NTFS. Es kann nicht einmal mehr Datenträger in Fat32 formatieren.
XP kann auch NTFS.
Fat32 bringt auch keine Vorteile mehr, z.B. wegen der Obergrenze für Datei- und Partitionsgrößen (4 GB und 32 GB).
NTFS wäre also das Mittel der Wahl gewesen.

Ich will nun keineswegs sagen, dass ich alles viel viel besser machen könnte als der junge Herr dort im Fernsehen, aber es wäre ab und an mal nützlich auch nur zwei Minuten Google (oder ein anderes Suchwerkzeug) anzuwerfen.

Die Uni Bielefeld….

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Lachen verboten!, Politik | Datum: 14:09:2008

…hat mir eine Ablehnung meiner Bewerbung zugeschickt.
Für das Studienfach “Molekulare Biotechnologie (Kernfach)”, Bachelor.

Problem daran: Ich hab mir gar nicht für das Fach beworben.

Somit stellt sich mir auch die Frage, ob die Zahlen der Uni dann stimmen, die da sind:
42 Studienplätze – 1052 Bewerber für die Plätze.

Ich glaube eher, dass ich nicht der Einzige bin, der dort falsche Post bekommen hat. Mal sehen, was die so sagen, wenn ich da anrufe….

Auch Rockstars können frieren

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Fliegende Ratten mit Radar, Kulturbolschewismus, Lachen verboten!, Musik | Datum: 08:09:2008

Lemmy_Kilmister Heute bin ich auf ein Interview der SZ mit Lemmy Kilmister, dem Sänger von Motörhead gestoßen. Und einiges an dem Interview hat mich ein wenig verwundert.

Dieser gute Mann (links) beginnt mit dem Üblichen, wie z.B. einem Zitat seiner selbst: Dann schlage ich dich tot, du verdammter Bastard. Ich will nicht, dass du langsam stirbst. Besser, ich zieh’ dir gleich eins über den Schädel. (zu seinem Sohn).

Das habe ich mir aber so ähnlich schon gedacht. Dann kam jedoch etwas unerwartetes:

SZ: Leben Sie gerne in Los Angeles?

Kilmister: Es ist warm da. Ich friere so leicht.

Darum steht er auch so gern auf der Bühne: Da ist es immer so schön warm.

Probot – Shake your Blood

Lemmy an der Gitarre und am Mikro mit Dave Grohl (Nirvana, Foo Fighters) am Schlagzeug.

Anna – eine kompetente IKEA-Mitarbeiterin

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Blogosphäre, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh!, Netzwelt | Datum: 04:09:2008

Ich war so frei die Homepage des großen schwedischen Möbelhauses zu besuchen.

Und dort wird angeboten, bei Fragen eine “virtuelle Assistentin” zu konsultieren.
Eben jene heißt Anna.

Und die Dame ist wirklich kompetent, zumindest weiß sie Antworten auf verschiedenste Fragen.
Ich habe Anna mal ein wenig ausgefragt:

Frage: Genital

Das ist aber gar nicht mein Thema! Bitte stelle mir eine Frage zu IKEA.

Frage: Kreuzfahrt

Urlaubszeit ist eine schöne Zeit. Mach doch mal einen Ausflug in dein nächstes IKEA Einrichtungshaus.

Frage: Kopfweh

Ich bin eine virtuelle Agentin und kann nicht krank werden. Gerne beantworte ich dir alle Fragen zu IKEA.

Frage: Willst du mich heiraten?

Liebe ist für viele ein sehr wichtiges Thema…. Aber frage mich doch bitte lieber etwas über IKEA!

Frage: Hast du mich lieb?

Ich finde dich sehr sympathisch, aber lass uns doch über IKEA reden.

Frage: Kino?

Freizeit ist in meinem Job nur schwer möglich. Gerne beantworte ich dir alle Fragen zu unseren Produkten und Serviceleistungen unseres Unternehmens.

Frage: Reizwäsche

Für den Blaumann genauso geeignet wie für das Kleine Schwarze: Die Kleiderschränke von IKEA bieten dir alle Möglichkeiten. Hier kannst du dir einen Überblick über unser Sortiment verschaffen.

Frage: Ziehst du dich für mich aus?

Nur wenn du jetzt die Augen zumachst!

Frage: Ziehst du dich für mich aus? Ich mach auch die Augen zu!

Das möchtest du doch nicht wirklich!

Frage: Wo bist du geboren?

Mein Ursprung liegt in Älmhult. Das ist ein idyllisches Örtchen in Schweden.

Frage: Hast du Angst vor mit?

Bestimmt nicht, bin ja schliesslich immer noch da.

Frage: Hast du Kinder?

Kinder habe ich noch keine, aber das hat auch noch ein bisschen Zeit.

Frage: Magst du Pfannkuchen?

Da bin ich sehr genügsam, als dein Online Assistent gebe ich mich bereits mit einer geringen Menge Strom zufrieden.

Also für mich steht fest: Mitarbeiterin des Monats!

Wenn auch ihr interessante, konspirative, lustige oder andere Geschichten mit Anna erlebt habt, postet es einfach in die Comments.

ARD und ZDF stellen Programm ein: Zu große Konkurrenz für Privatsender

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Kulturbolschewismus, Lachen verboten!, Muuh!, Politik | Datum: 12:06:2008

Die aktuelle Ministerkonferenz der Länder hat nun endlich festgestellt, was schon viele befürchtet haben: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland, also Sender wie z.B. ARD und ZDF, gefährdet Einschaltquoten und Gewinn von Privatsendern.

So hat z.B. der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durchschnittlichen Zuschaueranteil von mehr als 35% am Fernsehmarkt. Was wird mit den Zuschauern nach dem Wegfall der Sender passieren?

Dafür hat der Axel Springer Konzern bereits jetzt eine Lösung: “Wir wollen dem Intellektuellen von Heute ein zutiefst anregendes und stimulierendes Programm bieten, daher werden wir so bald wie möglich einen eigenen Fernsehsender starten: BILD TV. Gespräche mit diversen Aktfotographen sowie schmierigen Journalisten laufen bereits.”

Doch auch ProSiebenSat.1 will sich die in Zukunft heimatlosen öffentlich-rechtlichen Zuschauer sichern: “Wir planen, diversen hochqualitativen ARD-Produktionen bei uns ein neues Zuhause zu geben: So werden es wahrscheinlich die beliebte Politsendung “Rote Rosen” und die von Kritikern hochgelobte “Wetterschau” ins Abendprogramm von Sat.1 schaffen”

Vertreter des Deutschen Journalistenverbands befürchten, dass mit der Entlassung sämtlicher Mitarbeiter von ARD und ZDF der Prozentsatz der Arbeitslosen Fernsehjournalisten auf mehr als 100% steigt und erinnert gleichzeitig an die schlechten Jobperspektiven, die für Fernsehjournalisten vor Erfindung des Fernsehens herrschten. Diese würden von der momentanen Krise eventuell sogar noch im negtiven übertroffen werden.

Oh du netter Mann neulich beim Hornbach

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 10:06:2008

You made my day!

Hintergrund: Meine Freundin zieht innerhalb des Hauses um. Also: Möbel rücken und Zimmer fertig machen ist angesagt.

Sie entschied sich für eine Zimmerfarbe, welche ich als “Erdbeerjoghurt”, sprich eine Art Pastell-Blass-Rosa, bezeichnen würde (jetzt ratet mal, worauf ich Appetit habe!).

Jedenfalls kabbelten wir uns ein wenig, als wir den Weg Richtung Automobil antraten. Dort auf dem Parkplatz stand ein Zigarette rauchender Mann, der unsere Diskussion verfolgte.

Er sprach mich an und meinte nur: “Junge, da musst du durch. Das geht schon wieder vorbei.”

Das heiterte mich schon immens auf, denn es wurde mir bestätigt, dass ich nicht der Einzige auf der Welt bin, der von seiner besseren Hälfte zu unliebsamen Renovierungsarbeiten gepaart mit solcher Farbe gezwungen wird.

Gerade, als wir fahren wollten, klopfte er gegen die Scheibe Autos. Er sprach nach Öffnung eben dieser ganz gelassen: “Ich sage nur: lila gepunktet.”

Den Weg nach Hause konnte ich lachkrampfbedingt nur als Beifahrer antreten.

taz-MitarbeiterInnen schreiben 47.000 Postkarten per Hand

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Fliegende Ratten mit Radar, Kulturbolschewismus, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Politik | Datum: 11:05:2008

300px-Taz.svgDie taz hat sich für ihre rund 47.000 Abonnenten eine schöne Sache einfallen lassen: Jeder bekommt eine persönliche Dankeschön-Postkarte von einem Mitarbeiter der taz. Handsigniert.

Meiner Meinung nach eine verdammt witzige Aktion, die sich die kleinste überregionale Tageszeitung Deutschlands da hat einfallen lassen. Und das beste daran ist: Ich werde auch eine kriegen, denn ich bin Abonnent.

Damit ist die taz mal wieder komplett anders als die Anderen: Müssen “herkömmliche” Zeitungen ihre Journalisten mit hohem Gehalt locken, bildet die taz ihre Leute einfach durch eine harte Schule aus und hat dadurch schon einige Preisträger hervorgebracht. Und noch immer verdienen taz-Mitarbeiter recht wenig; die taz kann es sich als kleines Blatt nicht leisten, ihre Mitarbeiter nach Können zu bezahlen. Daher verdienen die meisten Angestellten der taz nur rund 2000€ Monatlich. Aus Engagement zur Zeitung verzichten sogar einige auf einen Teil ihres Gehalts.

Ich denke, dass das einzigartig in der Deutschen Medienlandschaft ist. Ebenso wie der in der taz allgegenwärtige Sarkasmus: In der Wikipedia sind einige der schönsten Schlagzeilen der taz versammelt:

„SPD deutlich über 5%“ (anlässlich der Wahl 1999 zum Berliner Abgeordnetenhaus, bei der die SPD mit 22,4% das schlechteste Ergebnis nach 1945 verkraften musste)

„Ein starker Abgang“ (zum Tod von Jürgen Möllemann, der bei einem Fallschirmabsprung starb)

Auch sehr schön: 2003 veröffentlichte die taz an einem Samstag (Sonntags erscheint sie nicht) das vorläufige Wahlergebnis der am nächsten Tag stattfindenden Landtagswahl in Bayern, die Lottozahlen sowie die Bundesligaergebnisse.

Achja, ich kanns kaum erwarten, dass die Postkarte endlich ankommt!

 

taz-Artikel

Netzzeitung (Artikel über Postkartenaktion)