1&1 und die DSL Störung

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Internet, Netzwelt | Datum: 18:11:2009

Es ist schon einige Zeit her, da meldete ich meinem Provider, 1&1, eine DSL Störung. Synch-Abrüche, unregelmäßig, aber eigentlich jeden Tag.
Man wies mich ab mit der Begründung: Erst wenn die Leitung 24 Stunden oder länger nicht funktioniert wird eine Störung an die Telekom gemeldet.

Ich versuchte es nach ein paar Wochen noch einmal, wieder wurde mir mitgeteilt, dass ein Störungsticket nicht drin sei.

 

Da wir via VoIP telefonieren waren diese Synch-Abbrüche allerdings sehr nervig, da Telefongespräche unterbrochen wurden und man keine weiteren Gespräche führen konnte. Glücklicherweise haben wir zwar noch einen analogen Telekom-Anschluss, aber auf den anderen Leitungen war es eben sehr nervig.

Ich versuchte es ein drittes Mal, diesmal mit Erfolg. Man schrieb ein Ticket und bat mich um Geduld. Und dann machte ich den entscheidenden Schritt: Ich twitterte über die Störung. Einerseits meldete sich ein Bekannter, von dem ich gar nicht wusste, dass er bei T-Home in der Störungsbearbeitung arbeitet, andererseits meldete sich der 1&1 Pressedienst via Twitter bei mir.

Als mein Ticket geschlossen wurde, da keine Störung gefunden, meldete ich mich einfach beim Pressedienst. Dieser ließ einen Techniker bei mir anrufen und jener schickte mir einen neuen Splitter zu.
Als auch das nicht half meldete ich mich wieder beim Pressedienst und *schwupps* meldete man sich bei mir um einen Technikertermin zu vereinbaren.

 

Heute morgen stand dann ein Männchen an der Tür und bat um Einlass. Er hat uns neu angeklemmt im HVT und die Leitung geprüft. Fazit: Leitung ist nicht unbedingt die beste, aber bislang läuft DSL wieder ohne Unterbrechung.

Danke euch, ihr twitternden 1&1ler :)

Putpat – Next Generation Music TV

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Internet, Kulturbolschewismus, Musik, Mut zum Adjektiv, Netzwelt | Datum: 18:06:2009

stream Habe neulich eine Einladung zu Putpat erhalten. Und ich muss vorweg sagen: Geile Scheiße!

Putpat ist ein Musikdienst, genauer gesagt ein Videodienst.
Man registriert sich (sofern man eine Einladung hat, da noch Closed-Beta) und gibt dort ein paar Bands an, die einem gefallen. Putpat streamt dann laufend zu deinem Musikgeschmack passende Musik.
Über ein Bewertungssystem lernt Putpat dann deinen Musikgeschmack besser kennen, was die Auswahl weiter verbessert.

Gefällt ein Song oder eine Band nicht, kann man diese verbannen.

 

künstler Neben den Videos bietet Putpat auch noch Informationen zu jeder Band, wie z.B. die Bandgeschichte, Diskographie und ähnliche Musik.
Sofern vorhanden wird auch die Homepage verlinkt.

 

 

 

veequalizer

Du möchtest deiner Stimmung in dem Player Ausdruck verleihen? Das geht – und zwar mit dem Veequalizer.  Dort trägt man z.B. Bands oder Genres ein und Putpat sucht die passende Musik.

 

 

 

Putpat sollte man sich merken, auch wenn man momentan noch nicht so leicht an Einladungen kommt.

cyon.ch – Webhosting im Test

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Internet, Kulturbolschewismus, Netzwelt | Datum: 05:06:2009

[Trigami-Review]

1424-cyon_logo_gross1. Das Angebot

Für etwas mehr als 11€ pro Monat kriegt man dort im Paket “kiwi” (die gesamte Namensgebung bei cyon ist recht fruchtig) 20GB Speicher, unbegrenzten Traffic, Backupservice, 20 MySQL DBs, PHP 4&5 parallel, sowie einen SSH-Zugang. Also einen kleinen virtuellen Server.

Preislich würde ich das ganze Angebot also mal im Segment eines fairen Preises einordnen – zumal man innerhalb der ersten 60 Tage von einer Geld-zurück-Garantie Gebrauch machen kann, wenn das Angebot nicht gefällt.

Weiterhin verbucht cyon einige kleinere Pluspunkte durch solche Dinge wie eine kleine Toolsammlung mit der man schnell bspw. einen Hotlinkschutz einrichten oder z.B. eine eigene php.ini erstellen kann.

Allerdings gibt es auch einige Mankos: Die Hotline ist für Schweizer Kostenpflichtig und für Deutsche und Österreicher gar nicht zu erreichen. Dort hilft dann nur der kostenfreie Mailsupport. Ich muss jedoch sagen: Für diesen Preis kann man gratis Telefonsupport nicht verlangen.

Was ich an dem Angebot etwas undurchsichtig fand, war die Tatsache, dass für jedes Angebot die Preise pro Monat angegeben sind, man sich jedoch auf ein Jahr verpflichtet und auch gleich auf einen Schlag für ein ganzes Jahr zahlt. Was im Falle einer Insolvenz cyons passiert, bleibt also unsicher und das Geld wäre weg. Meiner Meinung nach eine große Intransparenz.

2. Bestellung & Bereitstellung

Der Bestellprozess ging flott und größtenteils einfach von der Hand. Einziges Problem hier: Ich wollte den Server ohne seperate Domain bestellen, was man sich bei cyon wohl nicht so recht bei der Planung des Bestellprozesses gedacht hat. Daher muss man den Umweg gehen, eine bereits registrierte Domain anzugeben und dann zu behaupten, diese später migrieren zu wollen. Ein wenig umständlich.

Wenn man allerdings durch die Bestellung durch ist, geht alles sehr flott. Bestätigungsmail kommt an, direkt danach die Serverdaten. So soll es sein.

3. Administration und Verwaltung

cpanel Für die Administration gibt es zwei Tools von cyon, mit denen man den Server recht simpel steuern kann: In my.cyon werden Vertragsangelegenheiten verwaltet, in einem für cyon angepassten cpanel die Serverangelegenheiten.

Beides ist schick aufgebaut und umfasst alle Funktionen die man braucht. Ein großer Pluspunkt: Die Kündigungsfunktion in my.cyon ist sehr gut. Man kann auf den Tag genau ein Kündigungsdatum einstellen, wenn man z.B. den Server nur für das erste Jahr mieten möchte. Eine gute Sache.

my.cyon Leider gab es jedoch einige Funktionen im cpanel, die momentan nicht funktionieren, da sie überarbeitet werden. Für den Test ist das natürlich ärgerlich, aber daran kann man wohl nichts machen.

Ein Grund den Support anzuschreiben ist dagegen, dass die Statistiken nicht funktionieren. Awstats liefert nichts außer einer Fehlermeldung.

Man kann allerdings sagen, dass sich cyon mit my.cyon nicht vor größeren Hostingpanels verstecken muss: Das von Server4You ist auch nicht besser, auch wenn dieser deutsche Hoster  ein wenig größer ist. Also eine durchaus gute Eigenentwicklung von cyon. Vor allem ist es (siehe Bild) durchaus schick und aufgeräumt.

Über das Verwaltungspanel kann man übrigens auch weitere Domains bestellen, die dann cyon registriert werden. Dabei ist die Situation jedoch ähnlich wie bei den meisten Webhostern die ein Komplettpaket anbieten: Hier wird das Geld gemacht. Eine .de Domain kostet 16,50 € pro Jahr und ist damit knapp dreimal so teuer wie bei einigen anderen Registraren.

4. Vermittlungsprogramm

Eine nette Sache ist auch das Vermittlerprogramm von cyon: Wenn man einen neuen Kunden wirbt und dieser den Werbenden angibt, bekommt der Werbende eine Gutschrift von 50 CHF, also ca. 33€.

Auch wenn sich das im ersten Moment interessant anhört und man sich denkt, den Server durch Anwerbungen von Freunden finanzieren zu können: Wer tut das schon? Selbst wenn man es versucht, und diverse Freunde auf die Webserver anspricht, so wird doch der bei weitem größte Teil sagen, dass er kein Interesse hat. Den Vorteil hat hier nur cyon: Es wird der Name “cyon” genannt, also Werbung betrieben, aber wenn direkt danach kein Abschluss erfolgt, kriegt der Werbende kein Geld dafür.

Aber immerhin: Für Blogger z.B. ist es attraktiv, denn dort kann man es ja nachlesen. Übrigens: Unser Werbelink. Man kanns ja mal versuchen.

5. Fazit

Das Wichtigste an diesem Angebot können wir leider nicht objektiv messen: Geschwindigkeit und Erreichbarkeit, daher gibt es hier nur subjektive Daten.

Wir lassen nun schon seit einiger Zeit jede Nacht ca. 2 GB Daten auf den Server schaufeln, und dies ging bisher immer recht flott. Die Erreichbarkeit ist also subjektiv gut.

Ebenso die Downloadgeschwindigkeit: Mein DSL 3000 konnte ich voll auslasten, auch wenn das nichts heißen muss.

Man kann also sagen, dass cyon für einen fairen Preis ein durchaus gut erreichbares Webhosting bietet, dem Käufer jedoch klar sein muss, dass er im Voraus für ein ganzes Jahr zahlt.

ExtraFilm.de

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Blogosphäre, Computer, Internet | Datum: 13:05:2009

[Trigami-Anzeige]

200x100_rgb_pos_noclaim_nos Vor einiger Zeit hatten wir bereits angekündigt (dort gibt es auch noch immer den Gutschein für alle), dass wir für Trigami den Fotodienst ExtraFilm.de einer genaueren Untersuchung unterziehen.

Wir vergleichen ExtraFilm.de dabei mit zwei Online-Fotodiensten, mit denen wir bisher Erfahrungen sammeln konnte: Fotokasten.de und Rossmann Foto Shop.

1. Die Seite

Klickt man auf ExtraFilm.de, so erblickt man eine violett-blau-grüne Seite, die auf den ersten Blick über eine gewisse Übersichtlichkeit verfügt.
Die Seite ist durchaus benutzerfreundlich, aber leider nicht bis ins Detail durchdacht. Ein großer Link zur Preisliste würde der Seite mehr Transparenz verleihen, als der kleine Link am obersten Rand.

2. Der Bilderupload

UploaderDer Upload gestaltet sich dank eines Java-Applets sehr einfach. Alternativ gibt es auch ein einfaches Webinterface ohne Java.

Sowohl Rossmann wie auch Fotokasten bieten mittlerweile zusätzlich dazu Applikationen an, mit deren Hilfe man beispielsweise sein Fotobuch offline gestalten kann.

Sind die Bilder fertig hochgeladen, kann man sogar kleinere Änderungen an ihnen vornehmen (z.B. Farbe korrigieren, Bilder zuschneiden oder rote Augen entfernen), die für die meisten Anwender wohl ausreichend sind. Allerdings funktionierte das Entfernen roter Augen nicht bei unserem Testbild, da es mit 2592×3888 Pixeln laut Fehlermeldung zu groß war. Die Bilder werden automatisch einem Album hinzugefügt, über das man die Bilder den jeweiligen Druckaufträgen hinzufügen kann. Bilder werden auch automatisch gedreht (zumindest auf der Homepage) und somit passend auf dem Papier eingefügt.

2. Angebote und Preise

Warenkorb-Kasse ExtraFilm.de bietet verschiedene Dienstleistungen rund um die Bildverarbeitung. Für dieses Review stellte uns ExtraFilm.de einen Gutschein in Höhe von 35 € zur Verfügung.

Bilder können auf Papier, Pappe, Schaumstoff gedruckt oder auch auf anderen Artikeln wie T-Shirts, Tassen, Mousepads und so weiter verewigt werden.

Eine weitere nette Sache ist der Druck auf Leinwand (der war uns zum testen aber etwas zu teuer). Einen Überblick über die Preise erhält man über diesen Link.

Preislich liegt ExtraFilm.de bei den Fotos in den gängigen Formaten 9×13 cm und 10×15 cm etwa auf Höhe von Rossmann. Bei Postern ist ExtraFilm nur bei größeren Bestellmengen günstiger. Fotokasten.de ist generell etwas teurer als die beiden anderen Mitbewerber.

Bestätigung Die Bezahlung ist derzeit leider nur per PayPal und Kreditkarte möglich.
Bei Rossmann genoss ich es die Bilder in ein Ladengeschäft liefern zu lassen und dort bar oder per EC zu bezahlen. Dafür fehlt den beiden anderen Diensten natürlich die Infrastruktur.

Eine Zahlung per Überweisung oder per Bankeinzug sollte aber auch möglich sein, schließlich nutzt längst nicht jeder PayPal oder Kreditkarten.

3. Service und Bildqualität

Für dieses Review nutzten wir den klassischen Anwendungsfall für solche Fotodienste: Der Druck von Postern.

Dazu ließen wir zwei Poster im Format 30×40 und zwei weitere im Format 40×60 drucken, wovon wir die beiden größeren Poster hier vorstellen. Die Bilder dazu liegen in für Poster geeigneten Auflösungen vor (4272×2848 Pixel sowie 2592×3888 Pixel).

Damit sich der Leser selbst eine Meinung bezüglich der Qualität bilden kann hier mal die Originale und
(Teil)Scans der gedruckten Poster (auf Wunsch kann ich die Scans nochmal in Originalgröße hochladen):

OriginalbilderScan vom gedruckten Poster
_MG_4915Wasser_gbv
IMG_0964Treppe_gbv

Meiner Meinung nach ist der Druck gut, das Papier ist ebenfalls okay.

Bilder beim Fotodienst von Rossmann haben eine durchaus annehmbare Qualität und sind recht günstig. Die Fotos von Fotokasten.de sind nach meiner Erfahrung hochwertiger als die von Rossmann. Mit den beiden Mitbewerbern kann ExtraFilm.de durchaus mithalten.

4. Support:

Folgende Passage ist in der Datenschutzerklärung von extrafilm.de zu finden:

“ExtraFilm ist ferner berechtigt, dem Nutzer bis auf Widerruf gelegentlich Werbung per Email, Post und Telefon sowie SMS zukommen zu lassen. Dies schließt auch die Versendung eines regelmäßigen Newsletters per Email ein.”

Auch wenn der Nutzer diese Erklärung per Mail widerrufen kann – sie nervt. Bei weitem nicht jeder User liest die Datenschutzerklärung, und noch weniger widerrufen diese. Wir haben dies natürlich getan, allein schon um die Reaktion des Supports zu testen. Die Antwort auf meine Email kam nach einem Werktag, war jedoch nicht besonders Aussagekräftig:

Sehr geehrter Herr xxx

Danke für Ihre Nachricht. Unsere Daten werden strengst vertraulich behandelt, diese werden nicht an Dritte weitergeleitet. [...]

Freundliche Grüße [...]

Nette Antwort, leider hatte diese keinen Bezug auf meine vorangegangene Mail: Diese handelte nicht von der Weitergabe meiner Daten an Dritte, sondern von der Zusendung per SMS, Mail oder Post. Der Widerruf dieser Werbezusendungen war – eigentlich – in der Datenschutzerklärung zugesichert.  Sollte ich also dennoch Werbemails oder Ähnliches erhalten, werde ich rechtliche Schritte erwägen. Aber ich denke mal, da hat die Sachbearbeiterin einfach zu einem Textbaustein gegriffen.

Der Support ist also, obwohl gerade eine durchaus große Gutscheinaktion läuft, durchaus schnell. Dafür jedoch in der Qualität nicht zufriedenstellend.

5. Versand

Die Geschwindigkeit von extrafilm.de war durchaus ok – 5 Werktage sind für Druck und Versand ein akzeptabler Wert. Ein nicht ganz so kleines Problem gab es jedoch: Es kamen nur 2 von 4 Postern an. Da helfen selbst praktische Hilfsmittel wie DHL Track&Trace  nichts, wenn nicht alle bestellten Bilder verschickt werden.

Auch hier muss wieder nachgefragt werden. Auch wenn immerhin etwas angekommen ist, darf sowas bei Profis nicht passieren. Der Support wird gleicht per Mail kontaktiert und dann werden wir auf eine Nachlieferung warten müssen. Mit einer Art Punktabzug ist aber auf jeden Fall zu rechnen.

Das einzig Positive ist: Trotz einer großen Gutscheinaktion kam das Paket innerhalb der angegebenen Zeit, nur leider nicht in vollem Umfang.

6. Fazit:

Das breite Angebot an Fotodiensten im Internet macht es ExtraFilm.de schwer sich als etwas Besonderes herauszustellen und dauerhaft zu etablieren.
Die Staffelpreise für große Formate sind es aus meiner Sicht jedoch, die den Dienst attraktiv machen. Bedienung der Seite und das Editieren von Bildern im Browser sind unkompliziert und benutzerfreundlich. Man kommt schnell zu dem gewünschten Ergebnis.

Was dem Dienst fehlt ist ein Tool, mit dem man Aufträge ohne Browser aufgeben kann. Native Clients sind meiner Meinung nach einfach besser für das Layouten von Fotobüchern und das Sammeln von größeren Aufträgen geeignet als Java-Applets, die im Browser laufen.
Letzterem Punkt wird aber durch die Möglichkeit Alben zu erstellen Rechnung getragen. Die Auftragserstellung ist insgesamt gut.

Die Bearbeitung kann nur schwer beurteilt werden. Auf der einen Seite sind zwei Poster schnell und in guter Qualität gedruckt und versandt worden, auf der anderen Seite fehlen zwei Poster komplett. Hier muss der Support bemüht werden.
Dieser ist ungenügend, da er zwar schnell, aber nicht auf die Frage geantwortet hat.

Insgesamt ist ExtraFilm.de ein Fotodienst, der schnell gute Ergebnisse liefern kann, wenn er denn liefert.
Sind fehlende Bilder die Regel, ist der Dienst nicht weiterzuempfehlen. Ansonsten liefert er gute Ergebnisse, solange man den Support nicht in Anspruch nimmt und sich mit der Datenschutzerklärung arrangiert.

10€ Gutschein für Fotos, Poster, etc. *Update*

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Blogosphäre, Computer, Internet, Kulturbolschewismus, Muuh!, Netzwelt | Datum: 05:05:2009

[Trigami-Anzeige]

Im Rahmen von Trigami haben wir die Ehre einen Fotodienst namens ExtraFilm.ch ausprobieren zu dürfen. Doch damit nicht genug: Der werte Leser darf dies auch tun!

Dazu stellt ExtraFilm.ch uns einen Gutschein im Werte von 10€ zur Verfügung, bei dessen Nutzung darüber hinaus keine Versandkosten anfallen.

Der Gutschein ist einmal pro registrierter Email-Adresse gültig und darf von jedem genutzt werden. Man darf ihn also auch an Freunde, Bekannte, etc. weitergeben.

Alles was man tun muss, um den Gutschein zu nutzen, ist folgenden Link zu nutzen:

http://www.extrafilm.de/trigami?epc=TRPR2358

Viel Spaß!

Update: Es gab wohl Probleme mit Missbrauchsfällen. Aus diesem Grunde wird ab Donnerstag dem 14. Mai 2008 die Lieferung nicht mehr kostenlos sein, sondern dem Kunden auf sein Konto gutgeschrieben. Bei der nächsten Bestellung wird der Betrag dann abgezogen.

E-Petition gegen Internetzensur

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Computer, Datenwut, Internationale Sicherheit, Internet, Netzpolitik, Politik | Datum: 04:05:2009

BT Seit heute ist die E-Petition zur Ablehnung der Änderung des Telemediengesetzes vom 22. April 2009 online.

Wer also einen Teil dazu beitragen möchte, dass das Internet ein freies Medium bleibt, der sollte sich schnell registrieren (falls er nicht schon hat) und die Petition mitzeichnen.

Hier geht es lang.

Vorsicht vor Podcasts! *Update*

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Computer, Internationale Sicherheit, Internet, Musik, Netzwelt | Datum: 04:05:2009

tunes Ich kann alle Menschen nur vor Podcasts warnen: Die Dinger machen süchtig!

Es fing bei mir ganz harmlos an, mit dem Videopodcast von extra3. Das “Chaosradio” wurde auch abonniert, da praktischer. CRE kam wenig später mit hinzu.

Doch dann begannen sie sich zu vermehren: Das “Digitale Grundrauschen” kam hinzu, dann noch “MobileMacs” und wenig später auch noch “Bits und so”. Die Klassiker also.

Doch als dann “Stenkelfeld”, der “01 Blog” und “The Lunatic Fringe” mit dabei waren, wusste ich, dass ich süchtig bin.

“Neues” von 3sat findet sich übrigens auch in meiner Liste und seit gestern noch der “Spielecast”.

Schon eine lange Liste geworden. Werde mich jetzt schnell dem Hören zuwenden müssen, damit ich noch hinterher komme.

*Update: Die Links sind übrigens iTunes-Links. Wer also kein iTunes nutzt, der sollte mal Google anwerfen. Die meisten Podcasts haben auch noch Homepages, über die man die Beiträge anhören oder abonnieren kann. Ich fand iTunes nur praktischer.

Trigami

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Computer, Fliegende Ratten mit Radar, Internet, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv, Netzwelt | Datum: 22:04:2009

home_header Der werte Leser wird ihn direkt unter diesem Eintrag erkennen: den ersten über Trigami vermittelten Eintrag.

Trigami ist, wie viele sicher wissen, eine Art Werbeagentur für Blogs. Man meldet dort seinen Blog an und bekommt Kampagnen angeboten. Dann wählt man, ob man und über welche man schreibt.

Ich habe lange überlegt, ob man sich dort anmeldet oder damit seine Bloggerseele verkaufen soll, aber: Nein. Dem ist nicht so.

Zwar bekommt man Geld, aber es sind durchaus kritische Stimmen erlaubt, bei diesem Eintrag waren diese sogar erwünscht. Und der Dienst ist allemal interessant.

Bis jetzt kann ich also ein reines Gewissen haben denke ich. Und wie denkt die Leserschaft?

Kostenlos online organisieren

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Internet, Netzwelt | Datum: 22:04:2009

[Trigami-Review]

 

1411-logo

Jeder, der schon einmal einen Termin für mehr als einer Hand voll Menschen finden wollte, weiß, dass das schwierig werden kann.

morganize.com ist eine Plattform, die beim Organisieren helfen soll.
Dabei stehen die Funktionen “Termin finden”, “Wahl treffen”, “Umfrage durchführen” und “Todo-Liste erstellen” zur Verfügung. Der Clou ist aber die Möglichkeit, die Funktionen miteinander zu kombinieren.

Ich habe mir die verschiedenen Dienste mal genauer angeschaut.

 

1. Der Einstieg

Hauptseite Öffnet man moreganize im Webbrowser, so erblickt man eine aufgeräumte und auch irgendwie schicke Seite. Die einzelnen Funktionen stehen direkt zur Verfügung.

Ein Benutzerkonto ist übrigens nicht nötig um die Funktionen zu nutzen, er macht die Verwaltung der einzelnen Umfragen etc. jedoch einfacher.

 

 

2. Die Funktionen

 

Termin finden

Drei kleine Seiten reichen zur Konfiguration.
Man gibt einfach einen Titel und seine Daten (Name, Email) ein, dann noch die möglichen Tage und zu guter Letzt noch die möglichen Uhrzeiten. Man erhält anschließend eine Email mit zwei Links, ähnlich wie bei One-Click-Hostern. Einer ist zum weiter geben bestimmt, der andere ist ein Link zur Konfigurationsseite.

 

Bei der Alternative doodle.com ist man nicht auf ein paar Termine beschränkt, was doodle brauchbarer für größere Treffen macht (z.B. Jahrgangstreffen). Dort kann einfach jeder in einem Zeitraum angeben wann er Zeit hat.

 

Wahl treffen

Bei moreganize unterscheidet man zwischen einer Umfrage und einer Wahl.
Bei der Umfrage ist nur eine Entscheidung möglich, wohingegen Nutzer bei der Funktion “Wahl treffen” mehrere Antworten ankreuzen können.

Die Einrichtung ist absolut einfach und für jeden innerhalb einer Minute zu absolvieren.

Wie immer gibt man auf der ersten Seite seine eigenen Daten an, sowie den Titel und eine kleine Beschreibung. Auf der zweiten und letzten Seite können dann die Wahloptionen angegeben werden. Fertig.

 

Umfrage durchführen

Wie schon beschrieben sind sich die Funktionen “Wahl treffen” und “Umfrage durchführen” sehr ähnlich. Der Nutzer kann später allerdings nur eine der Auswahloptionen auswählen.

 

To-Do-Liste erstellen

To-Do-Listen sind praktisch. Ich benutze sie ständig. Wenn ich diese nun mit mehreren Leuten abarbeiten will kommt mir ein Service wie moreganize sehr entgegen.

Allerdings ist die Konfiguration dort zu minimalistisch gehalten.

Zuerst gibt man, wie gehabt, seine Daten sowie Titel und Beschreibung an.
Danach folgt nur noch eine Seite auf der man die Punkte auf der Liste einträgt. Das war’s.
Erst über die Konfigurationsseite können Prioritäten festgelegt oder Zuordnungen zu Personen vorgenommen werden. Auch können die Punkte erst hier kommentiert werden. Das sollte schon während der Einrichtung gehen, finde ich.

 

Zusätzliche Einstellungen

Auf der jeweils letzten Seite der Einrichtung findet sich ein Link “Weitere Einstellungen”.

Dort können Dateien (bis 5 MB), Ortsmarken (Google Maps), oder auch eine Deadline (also ein Abschlusstermin bis wann die Umfrage o.Ä. laufen soll) eingesetzt werden.

Außerdem können noch einige Feinheiten eingestellt werde, z.B. ob man benachrichtigt werden möchte wenn jemand den Dienst nutzt oder ob der User seine Email eingeben muss.

Damit wird der Umfang der möglichen Einstellungen gut ergänzt ohne das Interface zu belasten. Allerdings stoßen wohl nur Neugierige auf die Features, ein kleines Infokästchen als Hinweis wäre nett.

 

Kombination der Features

Wie eingangs geschrieben kann man bei moreganize die einzelnen Features miteinander verbinden.
Am Ende der Konfiguration erscheint eine Seite mit den beiden Links (User und Admin) und einem weiteren Link “Aufgabe hinzufügen”.

Ein Klick dort und schon kann man eine neue Aufgabe erstellen, ganz auf die gewohnte Art.

2Öffnet man jetzt die erste “Aufgabe”, so finden sich oben zwei Karteireiter, für jede Aufgabe einer. So hat man später nur einen Link für die komplette Arbeitsmappe. Ein hervorragendes Feature, denn wer wirklich etwas über das Netz zu organisieren hat, der benötigt meist mehr als nur eines der Features.

 

3. Fazit:

moreganize.com ist eine hübsche und übersichtliche Seite mit einem ordentlichen Spektrum an Funktionen, die einem beim Organisieren etwa eines Jahrgangstreffens das Leben erheblich erleichtern kann.

Leider sind die zusätzlichen Optionen etwas versteckt und der “Termin finden” Dienst könnte noch etwas offener sein was den Zeitraum angeht.

Trotzdem finde ich den Service insgesamt gut gelungen.

Internetzensur und eine gelungene Protestaktion

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Computer, Datenwut, Internationale Sicherheit, Internet, Netzpolitik, Netzwelt, Politik | Datum: 22:04:2009

Der Titel lässt wenig Platz für Spekulationen. Es geht wieder um die liebe Internetzensur.

Der Gesetzentwurf, der jetzt ins Kabinett eingebracht wurde und heute beschlossen wurde unterscheidet sich maßgeblich von dem Vertrag, der mit den Providern geschlossen wurde.

So sollen IPs protokolliert und ggf. dem BKA übermittelt werden und die Sperren sollen auf mehr Seiten angewandt werden.

Es wird also nicht nur das Internet zensiert, sondern nunmehr auch die Grundlage geschaffen um den Bürger gezielt zu verfolgen, wenn er eine solche Seite aufrufen möchte.
Allerdings ist ja die Liste der gesperrten Adressen geheim. Womöglich hat der User nur auf einen Link geklickt o.Ä..

Genau wie bei der Vorratsdatenspeicherung handelt es sich deshalb wieder um eine Generalverdächtigung aller Nutzer des Internets.

Aber was tun? Es gäbe da z.B. eine schöne Protestaktion der Jungs von Spreeblick. Außerdem wird da heute gestreikt (würde hier keinen Sinn machen, da hier eh nix los ist).

Ich halte den geehrten Leser natürlich auf dem Laufenden. Es empfiehlt sich auch Twitter, das ist noch eine Ecke schneller.