ExtraFilm Weihnachtsaktion Teil II

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Computer, Fotografie, Internationale Sicherheit, Kulturbolschewismus, Netzwelt, Software | Datum: 28:12:2009

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Wie hier ja bereits berichtet wurde hat ExtraFilm zu Weihnachten eine Weihnachtsaktion ins Leben gerufen, bei der man mit einem Rabatt beglückt wurde, wenn man zwei oder mehr Produkte gleiche Fotogeschenke bestellt. Die Aktion läuft übrigens noch bis Ende Februar, es lohnt sich also noch immer dort vorbei zu schauen!

Genauer: Bei Bestellung zweier Produkte der gleichen Kategorie, zum Beispiel Fotokalender, Fotoalben, Leinwände und alle Fotogeschenke (ich wollte immer schon so eine Tasse wie Maurice Moss haben!) gibt es bis 28. Februar 2010 ganze 20% Rabatt auf die Bestellung. Außerdem ist der Gutschein unbegrenzt gültig, das heißt er kann so oft man möchte eingesetzt werden.

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Der nordkoreanische Gulag

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Gewalttätigkeiten, Hass, Internationale Sicherheit, Mut zum Adjektiv, Politik | Datum: 12:06:2009

Vorab: Der nachfolgende Kurzbericht über einen Artikel auf sueddeutsche.de ist nicht geeignet für Kinder.

Viel ist nicht bekannt, über die Arbeits- und Gefangenenlager in Nordkorea.
Aber im Onlineteil der Süddeutschen gab es heute etwas darüber zu lesen:

Son Ok Lee verbrachte mehrere Jahre in einem solchen Lager und schildert in ihrem Augenzeugenbericht die Umstände ihrer Inhaftierung. Dabei beginnt die Qual schon vor ihrer Verurteilung:

Während einer vierzehn Monate dauernden Voruntersuchung wurde ich gefoltert und am Ende gezwungen, die falschen Anschuldigungen zuzugeben.

In den Gefängnissen selbst werden die Gefangenen nicht nur strengen Regeln, sondern auch der Willkür ihrer Wärter unterworfen.

Die Regel lautet, dass eine Gefangene zum Aufseher laufen und sich mit gesenktem Kopf vor ihm auf die Knie fallen muss, sobald sie aufgerufen wird. Natürlich darf sie nichts sagen, sondern nur Fragen beantworten. Wer nicht schnell genug antwortet oder sich bewegt, dem wird ins Gesicht oder vor die Brust getreten. Wer den Kopf hebt oder die Glieder streckt, wird schwer bestraft.

Folter scheint an der Tagesordnung zu sein. Lee beschreibt, wie sie der Wasserfolter ausgesetzt war:

Sie banden mich auf dem Tisch fest und zwängten mir die Tülle des Wasserkessels in den Mund.

Sie war so geformt, dass sie meinen Mund weit aufsperrte und ich nichts dagegen tun konnte, dass das Wasser in mich hinein lief. Dem Ersticken nahe, musste ich durch die Nase atmen. Mein Mund war voller Wasser, das mir in die Nase stieg. Als ich durch den Schmerz und die Atemnot das Bewusstsein zu verlieren begann, konnte ich nichts mehr sehen, aber ich hatte ein Gefühl, als würde ich in der Luft schweben.

Ich hatte schon alle möglichen Folterungen durchgemacht, Peitschenhiebe, Schläge mit Gummiriemen oder harten Stöcken. Mir waren auch schon Holzstöcke zwischen alle zehn Finger gesteckt und dann die Hände zusammenquetscht worden, aber das hier war schlimmer als alles andere.

Ähnlich wie auch in früheren russischen Gefangenenlagern gibt es auch in den nordkoreanischen Lagern spezielle Zellen zur Bestrafung. Zunächst klingt eine Einzelzelle wie ein Privileg, da die Insassen normalerweise in Räumen von fünf mal sechs Metern mit bis zu 90 anderen Gefangenen leben. Allerdings handelt es sich bei diesen Einzelzellen von nur 60 Zentimeter Breite und 110 Zentimetern Höhe.

Die übliche Strafe beträgt zwischen sieben und zehn Tagen für Vergehen wie einen Ölfleck auf der Kleidung, dass man die Neujahrsansprache des Präsidenten nicht auswendig kann oder zum wiederholten Mal sein Arbeitspensum nicht geschafft hat.

Nordkorea ist ein von Hungersnot geprägtes Land. Selbst wenn man alle Flächen des Landes bewirtschaften würde, könnte man das Land nicht ausreichend mit Nahrung versorgen. Selbst viele Soldaten des äußerst privilegierten Militärs sind unterernährt.
So ist die Versorgung der Gefangenen auch völlig unzureichend.

Mahlzeiten für die Gefangenen: Salzsuppe. Volle Mahlzeit: 100 Gramm Maisbrei. Reduzierte Mahlzeit (als Strafmaßnahme): 80 Gramm Maisbrei. Reduzierte Mahlzeit (als weitere Strafe): 60 Gramm Maisbrei.

Fleisch gibt es nicht. Allerdings:

Es gilt als Glückstag, wenn einem aus dem Toilettenloch eine Ratte entgegen gekrochen kommt. Dann fangen sie die Gefängnisinsassen mit bloßen Händen und verschlingen sie roh, denn Ratten sind im Gefängnis die einzige Fleischquelle.

Es heißt, der wundervolle Geschmack einer rohen Ratte sei unvergesslich.

Bis zu 18 Stunden am Tag müssen die Gefangenen arbeiten. Wer sein Arbeitspensum nicht schafft, der wird bestraft. Die Gefangenen stellen oder stellten auch Produkte für westliche Länder her. Son Ok Lee spricht unter anderem von künstlichen Rosen, die an Frankreich geliefert wurden.

Besonders makaber ist der Umgang mit schwangeren Frauen und deren Neugeborenen. Mit Hilfe von Medikamenten wird eine Frühgeburt künstlich eingeleitet. Auf dem Betonboden der Krankenstation bringen sie ihre Kinder zur Welt. Andere Gefangene werden dazu gezwungen, die Babies direkt nach der Geburt zu töten.

Die Krankenschwestern, ebenfalls Gefangene, drückten ihnen mit zitternden Händen den Hals zu, um sie zu töten. Wenn sie tot waren, wurden die Babys in ein schmutziges Tuch gewickelt, in einen Eimer gesteckt und durch eine Hintertür hinausgetragen. Ich war so schockiert, dass ich bis heute in meinen Alpträumen die Mütter um ihre Kinder weinen sehe. Ich habe während meiner Zeit im Gefängnis zweimal gesehen, wie Babys getötet wurden.

Lee zitiert auch eine Krankenschwester:

“Buchhalterin (Ok Son Lee ist gemeint, Anm. von mir), wir sind schlimmere Teufel als Tiere. Sie sagen, die toten Babys werden benutzt, um neue Medikamente zum Experimentieren herzustellen.”

Mich hat der Artikel bewegt, als ich ihn las. Ich beschäftige mich nun seit ein paar Wochen recht intensiv mit Nordkorea und es gibt nicht viele solcher Augenzeugenberichte – es überleben nur wenige Menschen die Lager und noch weniger schaffen die Flucht aus Nordkorea um ihre Geschichte zu erzählen. Umso wichtiger ist die Geschichte von Son Ok Lee.

Der Artikel enthält noch weiter Einzelheiten. Zu empfehlen sind auch die Artikel vom Tagesspiegel und fairplanet.

Fotos an der Bahn

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Internationale Sicherheit, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv | Datum: 10:05:2009

Es war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, als Blohmi und ich das Auto an einer großen Bahnanlage in Bremen-Walle abstellten.

_MG_8405Wir packten unsere Kameras und Stative aus und begannen den Bahndamm zu erklimmen. Oben angekommen blickten wir scheu nach rechts und links um uns zu vergewissern, dass kein Zug käme um “uns mitzunehmen”.

Wir wanderten ein Stückchen den Schienenstrang entlang und fanden einen schönen Spot. Die Gleis lagen ruhig in ihrem Bett aus Schotter.

Wir stellten die Stative auf einen Kabelschacht und richtete die Kameras aus.  Ich stellte mein Objekt fotografischer Begierde scharf und… nahm das Stativ samt Apparat mit in Deckung – der Regionalexpress kam angebraust.

Ich baute erneut auf, stellte scharf und schoss ein, zwei Bilder. Dann kam ein Zug aus der Gegenrichtung. Schnell mussten wir uns eingestehen, dass der starke Verkehr auf der Strecke Bremen-Bremerhaven gewisse Schwierigkeiten mit sich bringt. Gelohnt hat es sich trotzdem.

 

Wir verließen die Lokalität recht schnell und begaben uns an einen anderen Ort, genauer gesagt auf eine Brücke. Von dort hatte man einen interessanten Blick auf die Szenerie.

Zudem konnte man dort deutlich ungestörter seinem Hobby nachgehen und die Speicherchips mit optischen Impressionen befüllen.

_MG_8414

Fazit: Fotografieren an Bahnanlagen macht Spaß. Voraussetzung ist natürlich ein gewisses Interesse an Industrieanlagen.

Man muss verdammt auf den Zugverkehr aufpassen, da man die Züge fast nicht kommen hört – Lebensgefahr! Und auch die Möglichkeit der strafbaren Handlung soll hier erwähnt sein: Eingriff in den Schienenverkehr wird mit Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren bestraft.

Das Summen der Gleise (fast wie im Western) ist übrigens ein gutes Frühwarnsignal. Auch ein Blick auf Signale lohnt sich, sofern welche am Ort.

Ich wünsche dem geneigten Leser nun viel Spaß bei Shootings an Bahnanlagen.

E-Petition gegen Internetzensur

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Computer, Datenwut, Internationale Sicherheit, Internet, Netzpolitik, Politik | Datum: 04:05:2009

BT Seit heute ist die E-Petition zur Ablehnung der Änderung des Telemediengesetzes vom 22. April 2009 online.

Wer also einen Teil dazu beitragen möchte, dass das Internet ein freies Medium bleibt, der sollte sich schnell registrieren (falls er nicht schon hat) und die Petition mitzeichnen.

Hier geht es lang.

Vorsicht vor Podcasts! *Update*

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Computer, Internationale Sicherheit, Internet, Musik, Netzwelt | Datum: 04:05:2009

tunes Ich kann alle Menschen nur vor Podcasts warnen: Die Dinger machen süchtig!

Es fing bei mir ganz harmlos an, mit dem Videopodcast von extra3. Das “Chaosradio” wurde auch abonniert, da praktischer. CRE kam wenig später mit hinzu.

Doch dann begannen sie sich zu vermehren: Das “Digitale Grundrauschen” kam hinzu, dann noch “MobileMacs” und wenig später auch noch “Bits und so”. Die Klassiker also.

Doch als dann “Stenkelfeld”, der “01 Blog” und “The Lunatic Fringe” mit dabei waren, wusste ich, dass ich süchtig bin.

“Neues” von 3sat findet sich übrigens auch in meiner Liste und seit gestern noch der “Spielecast”.

Schon eine lange Liste geworden. Werde mich jetzt schnell dem Hören zuwenden müssen, damit ich noch hinterher komme.

*Update: Die Links sind übrigens iTunes-Links. Wer also kein iTunes nutzt, der sollte mal Google anwerfen. Die meisten Podcasts haben auch noch Homepages, über die man die Beiträge anhören oder abonnieren kann. Ich fand iTunes nur praktischer.

Internetzensur und eine gelungene Protestaktion

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Computer, Datenwut, Internationale Sicherheit, Internet, Netzpolitik, Netzwelt, Politik | Datum: 22:04:2009

Der Titel lässt wenig Platz für Spekulationen. Es geht wieder um die liebe Internetzensur.

Der Gesetzentwurf, der jetzt ins Kabinett eingebracht wurde und heute beschlossen wurde unterscheidet sich maßgeblich von dem Vertrag, der mit den Providern geschlossen wurde.

So sollen IPs protokolliert und ggf. dem BKA übermittelt werden und die Sperren sollen auf mehr Seiten angewandt werden.

Es wird also nicht nur das Internet zensiert, sondern nunmehr auch die Grundlage geschaffen um den Bürger gezielt zu verfolgen, wenn er eine solche Seite aufrufen möchte.
Allerdings ist ja die Liste der gesperrten Adressen geheim. Womöglich hat der User nur auf einen Link geklickt o.Ä..

Genau wie bei der Vorratsdatenspeicherung handelt es sich deshalb wieder um eine Generalverdächtigung aller Nutzer des Internets.

Aber was tun? Es gäbe da z.B. eine schöne Protestaktion der Jungs von Spreeblick. Außerdem wird da heute gestreikt (würde hier keinen Sinn machen, da hier eh nix los ist).

Ich halte den geehrten Leser natürlich auf dem Laufenden. Es empfiehlt sich auch Twitter, das ist noch eine Ecke schneller.

Die Internetsperren umgehen

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Blogosphäre, Computer, Datenwut, Internationale Sicherheit, Internet, Netzpolitik, Netzwelt, Software | Datum: 17:04:2009

Vorwort: Ich möchte keinen Kindesmissbrauch gutheißen. Ich verabscheue solche Gewalttaten gegenüber Schutzbedürftigen und fordere ebenso wie viele Andere ein konsequentes Vorgehen solche Straftäter.

Allerdings ist die Internetzensur, wie sie jetzt vereinbart wurde, kein Heilmittel gegen diese Machenschaften. Das Umgehen dieser Zensur ist kinderleicht und auch für den Laien in wenigen Minuten machbar.

 

Constanze Kurz vom Chaos Computer Club hat es treffend formuliert: “Man kann sich das Internet wie einen Kiosk vorstellen, wo Filme, Bilder, Musik und eben auch Kinderpornographie zu haben ist. Was die Bundesregierung macht, ist nicht etwa den Kiosk mit den Kinderpornos zu schließen, sondern einen Zaun drum herum zu errichten und ein Schild dranzuhängen ‘Hier gibt es Kinderpornos’” [Ich habe das Zitat vorhin im Radio gehört, es kann also zu kleinen Abweichungen in der Wortwahl gekommen sein]

 

Wie einfach die Sperre zu umgehen ist, sieht man hier.

Da es sich um eine DNS Sperre handelt, muss man lediglich einen anderen DNS Server als den eines zensierenden Anbieters nutzen. Es bieten sich die DNS Server von OpenDNS oder vom FoeBuD e.V. an.

 

 

Windows XP:

1Nutzer von Microsoft Windows XP müssen lediglich die Systemsteuerung öffnen und dort das Icon “Netzwerkverbindungenn” wählen.

 

In dem Fenster “Netzwerkverbindungen” wählt man die gewünschte Verbindung aus und wählt “Eigenschaften”.

 

 

Dann erhält man folgendes Fenster:

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Hier scrollt man ganz nach unten bis zum Punkt “Internetprotokoll (TCP/IP)”, markiert diesen Eintrag und klickt auf “Eigenschaften”.

 

 

 

 

 

 

 

Das folgende Fenster sieht dann wie folgt aus:

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Hier muss nur noch der Punkt “Folgende DNS-Serveradresse verwenden” angeklickt werden und schon kann man einen eigenen DNS-Server angeben, über den künftig die Verbindungen laufen.

 

 

 

 

Hier ein Beispiel mit dem DNS-Server vom FoeBuD e.V.:

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Ein Klick auf “OK”, beim nächsten Fenster auf “Schließen” und schon hat man die Internetsperre von Frau von der Leyen in weniger als fünf Minuten umgangen.

 

 

 

 

 

 

 

Mac OS X:

Hier muss man nur in die Systemeinstellungen gehen und Netzwerk auswählen.

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Dort wählt man nun den gewünschten Netzwerkadapter aus und klickt auf “Weitere Optionen”.

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Unter dem Reiter DNS klickt man auf das “+” unten links und trägt den DNS Server ein. Danach bitte auf “OK” klicken.

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Ein Klick auf “Anwenden” und schon ist auch der Mac-User befreit von der Zensur.

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Man sieht also, dass man innerhalb weniger Minuten die Sperre umgehen kann.

Wieso dann diese Aufregung? Weil man diese Sperrungen zum Gesetz machen möchte und man befürchten muss, dass diese Zensur früher oder später ausgeweitet wird auf andere Bereiche des Internets (oder anderen Medien).

Sie ist nicht nur unwirksam für das Erreichen des von der Politik genannten Zieles (Verhinderung des Konsums von kinderpornographischem Material), sondern sie schafft auch noch die Grundlage für eine Zensur der Medienlandschaft der Bundesrepublik.

 

Mein Vorschlag: Eine gut ausgestattete Polizei, die das Problem an der Wurzel packen und die Ersteller, Händler und Konsumenten verfolgen und der Gerichtsbarkeit zuführen kann.

Ade, freies Internet

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Blogosphäre, Computer, Datenwut, Internationale Sicherheit, Internet, Kulturbolschewismus, Netzpolitik, Netzwelt, Politik | Datum: 17:04:2009

Heute wurden die Verträge unterzeichnet, auf deren Grundlage fünf große deutsche Provider das Internet in spätestens einem halben Jahr zensieren.

Bei den Providern handelt es sich um:

T-Com

Arcor/Vodafone

Hansenet/Alice/AOL

Kabel Deutschland

Telefonica/O²

 

Diese Provider leiten dann die Anfrage zu den betreffenden Seiten mit Hilfe der DNS Server um auf ein Stoppschild (Link zum Artikel auf heise.de).

 

Was spricht gegen eine solche Sperre?

Ja, ich weiß: Kinderpornographie ist böse. Diesem Satz stimme ich natürlich voll zu.
Allerdings entbehrt diese Sperrung jeglicher gesetzlicher Grundlage und schafft gleichzeitig die Voraussetzung für eine Internetzensur nach chinesischem Vorbild.

Man denke hier nur einmal an die Mautbrücken, die “nur zur Abrechnungszwecken” aufgestellt wurden und nunmehr auch zur Verfolgung von Straftaten eingesetzt werden dürfen.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Infrastruktur zu weiteren Maßnahmen eingesetzt wird.

 

Was kann ich tun, wenn ich von einer solchen Sperre betroffen bin?

Das Umgehen dieser Sperre ist sehr einfach. Die Anfragen zu gesperrten Seiten werden vom DNS Server des Providers “fehlgeleitet”.
Es reicht also der Eintrag eines alternativen DNS Servers. Den Rest kann man sich schnell googlen.

Eine andere Methode ist eine Kündigung. Laut Chaosradio ist bei vielen Providern die Zensur mit einer Änderung der AGB verbunden. Stimmt man mit der Änderung nicht überein, kann man einfach und fristlos seinen Vertrag kündigen. Informationen zu Providern die nicht zensieren finden sich unter http://zensurprovider.de.

 

Eine schöne Abwandlung der Grafik von der Bundesfamilienministerin habe ich beim Caschy gefunden, der sie wiederum von Angst.se hat (eben kam nur eine .htaccess-Abfrage):

3-caschy

Kleiner Nachtrag: Hatte sich der Fehlerteufel eingeschlichen: Vodafone/Arcor sind dieselben Jungs und O² gehört zu Telefonica. Ist jetzt bereinigt.

Gesellschaftliche Schmiermittel

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Internationale Sicherheit, Internet, Politik | Datum: 13:02:2009

header Und wieder ein Link zur Süddeutschen Zeitung:

Korruption für Anfänger” ist eine anonyme Plattform, wo man von seinen Erlebnissen mit Korruption berichten kann.

Ob nun fünf Euro für den Kellner damit man einen Platz bekommt, oder auch Millionenzahlungen in der niederösterreichischen Gastronomie – alles findet sich dort.
Auf jeden Fall eine interessante Lektüre zwischendurch, die auch zum Nachdenken anregt: Was ist denn eigentlich Korruption? Und ab wann besticht man jemanden? Strengt sich der Kellner nur in Erwartung von etwas Trinkgeld mehr an, sind große Aufträge nur mit den richtigen Mittelchen zu erreichen und wird einem eher Einlass nach bspw. Bulgarien gewährt, wenn man zufällig einen Schein im Reisepass vergisst?

Feedburner – Umzug mit Hindernissen

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Blogosphäre, Hass, Internationale Sicherheit, Internet, Kulturbolschewismus, Netzpolitik, Netzwelt | Datum: 28:01:2009

Wir nutzen Feedburner um etwas Übersicht in den RSS-Feed zu bekommen.
Und Feedburner wird derzeit zu Google umgezogen.

Damals, im August, hieß es, es könne zu Störungen kommen. Ich dachte man habe diese in einem Vierteljahr gelöst gekriegt, aber dem war scheinbar nicht so:Google Feedburner

Drei Mal habe ich es gestern Abend probiert, beim vierten Anlauf dann klappte es dann.
Nun werden nur leider keine aktuellen Zahlen zum Feed angezeigt, aber auch das wird sich hoffentlich geben. Ich bin gespannt!