Umweltfreundliche Suchmaschinen
In den letzten Jahren ist der CO²-Ausstoß, der von Computern verursacht wird, stark gestiegen. Laut Welt Online lag er 2007 auf Höhe des Ausstoßes von Flugzeugen. Dabei nehmen Suchmaschinen einen nicht unerheblichen Teil ein. Um alle Informationen zu sammeln, sortieren und für den Nutzer schnell aufzubereiten haben sie große Rechnerparks in ihren Zentren.
Heise hat Anfang 2009 geschrieben, dass eine Google Suche zwischen 0,2g (Google Wert) und 10g CO² (Wissner-Gross’ Wert) verursacht. Bei den dabei gemeldeten 200 Millionen Suchen pro Tag kommt eine nicht unerhebliche Summe zusammen.
Aber was tun dagegen?
Eine ganze Weile lang nutzte ich Forestle, die Googles Engine benutzen und dabei Werbung schalten. 90% der Werbeeinnahmen gehen dann an Adopt an Acre, womit sich laut Forestle pro Suchanfrage ca. 0,1m² Waldfläche schützen lassen.
Derzeit nutze ich Ecosia, da dort pro Suchanfrage 2m² Regenwald mit Hilfe des WWF geschützt werden. Die Suchergebnisse stammen von Bing und Yahoo und sind zwar nicht so passend wie die von Google, aber man findet eben doch alles.
Außerdem spornt Ecosia mit Hilfe eines Firefox/Internet Explorer Plugins an, in dem dargestellt wird wieviel Regenwald schon durch die eigenen Anfragen geschützt wurde.
Einen anderen Ansatz verfolgt Znout, die CO² Zertifikate ankaufen um die Google Suchanfrage klimaneutral zu machen, was einem Wert von etwa 5g CO² entspricht. Die Suchergebnisse die man bei Znout erhält werden mit Google generiert.
Man sieht also: Grüne Suchmaschinen sind ein einfacher Weg nebenbei etwas Gutes (etwas weniger schlechtes?) für die Umwelt zu tun. Es ist keine Zauberei, der Nutzer hat keinen Nachteil davon und auch am Komfort muss nicht gespart werden: Es gibt bspw. für alle Suchmaschinen Toolbars (es soll ja Leute geben die sowas gut finden) oder die von mir präferierten Suchmaschinen für die Suchleiste im Firefox.
(Vielen Dank an Jan für den kleinen Denkanstoß)


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