Guten Morgen, Hermann!
Sonntag und Montag war ich im internetlosen Detmold, daher weder Blogeinträge noch Tweets von mir.
Dort unten in NRW besuchte ich meine bessere Hälfte und während ihrer Klausur am Montagmorgen besuchte ich dann das Hermannsdenkmal.
Ich bin am späten Vormittag losgelaufen und hatte schon die Befürchtung inmitten eines Stromes von Nordic-Walkern und ähnlichen Aktivisten nach oben zu marschieren, doch rein tatsächlich sah ich auf dem Weg keinen einzigen Menschen.
Das Wetter war sicherlich ein Grund, denn es war windig und es schneite, aber durch den Wald war es beinahe windstill und somit war es ein angenehmer Weg nach oben.
Ich hatte keine Ahnung wo ich lang musste, sondern wusste nur, dass es da oben irgendwo sein musste.
Aber man muss sich auch nicht sonderlich gut orientieren können, denn solange es bergauf geht ist man einigermaßen auf dem rechten Weg.
Da ich etwas mehr von der Natur sehen wollte als den ausgezeichnet markierten Wanderweg (kleine Blechschilder mit einem “H” weisen den Weg) schlug ich hier und dort auch meinen eigenen Weg ein. Es war einfach ein sehr schöner Tag im Wald und es machte mir höllisch viel Spaß dort umherzustreifen.
Frei nach dem Motto “Irgendwo werde ich schon landen” bin ich einfach immer weiter gelaufen und landete plötzlich wieder auf dem Wanderweg.
Vor mir sah ich das Hermannsdenkmal. Das war, frei zitiert nach Boris Becker, wirklich einfach.
Der eifrige Bildbetrachter wird bemerken, dass es sich um die rückwärtige Ansicht handelt.
Entsprechend möchte ich natürlich die Vorderansicht nicht fehlen lassen:
Die 1,30 € Eintritt für das Denkmal (Kinder sind nochmal günstiger) sind für die Aussicht wahrlich nicht zu viel Geld:
Ein Ausflug zum Hermann” lohnt sich also wirklich!


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