Auf der Suche nach einem geeigneten Bilder-Hoster
Ich suche seit einiger Zeit nach einem geeigneten Hoster für meine Bilder. Ich habe viele Bilder und möchte diese ausgelagert speichern.
Die Kriterien:
1. Kostenlos. Ich möchte kein Geld für den Dienst ausgeben
2. Viel Speicher. Auf meiner Festplatte lagern über 3.500 Bilder die es auszulagern gilt. Und die brauchen bislang knapp 9 GB Platz. Mindestanforderung wären 5 GB.
3. Alben. Damit man bei meiner Menge noch den Überblick behält benötigt man Ordner oder eben Alben.
4. Lizensierung/Sicherheit. Ich möchte einen Teil der Bilder öffentlich zugänglich machen, so wie ich es hier schon im Blog tue. Andere wiederum sind nur für mich oder einen engen Kreis gedacht. Folglich brauche ich die Möglichkeit die Bilder dort verschiedenen Nutzergruppen zugänglich zu machen.
Ich habe mir mal einige Dienste angesehen:
1. Flickr: Nur drei Alben und 100 MB Speicher in der kostenlosen Version – das ist eindeutig zu wenig. Außerdem gibt es dort nur drei Alben.
Toll hingegen ist der einfache Upload mit dem Flickr Tool und die Lizensierungsmöglichkeiten, z.B. unter der Creative-Commons Lizenz.
2. Picasa Webalbum: Einfacher Upload von Bildern mit Hilfe eines iPhoto-Plugins oder mit einer eigenen Software. Das ist gut, ich benutze nämlich iPhoto nur selten.
Immerhin gibt man mir dort 1 GB Speicherplatz, kein Vergleich zu Google Mail mit über 7 GB.
3. Fotocommunity: Ganze 50 Bilder kann ich dort kostenlos hosten und wöchentlich kann ich eines veröffentlichen. Das ist alles andere als angemessen.
4. 23: Wöchentlicher Upload von 30 Bilder, die ersten zwei Wochen 300 Bilder. Es würde also knapp zwei Jahre dauern bis ich meine Bilder dort hochgeladen habe – wenn ich nicht ständig neue Bilder machen würde.
5. Picolodia: 500 MB Speicher, wenn man mehr möchte bekommt man mehr. Die Uploadfunktion ist unbegrenzt. Alben kann man ebenfalls erstellen. Klingt doch super oder? Die 5 MB-Begrenzung ist nicht allerdings ein Hindernis, da ich viele große Bilder habe. Trotzdem ein gutes Angebot. Leider keine Angabe zur Lizensierung.
6. Bubbleshare: Unbegrenzter Speicher soweit ich es in Erfahrung bringen konnte, doch leider werden die Bilder in niedrigere Qualität konvertiert (in welche genau wurde nicht erklärt). Außerdem lassen sich Bilder nur ein Jahr speichern, danach muss das Album “erneuert” werden.
7. Webshots: Webshots bietet einen kostenlosen Account mir 1000 Fotos als Startguthaben und monatlichen 100 Fotos zusätzlich. Ich benötigte also 25 Monate allein für den Upload. Wieviele Alben man tatsächlich anlegen kann wird mir nicht ganz klar.
8. Sevenload: Kostenloser Account für eine nicht näher bezifferte Anzahl von Fotos oder Videos. Verschiedene Zugriffsrechte für Alben können gesetzt werden. Scheint ein interessanter Dienst zu sein, auch wenn das Informationsangebot spärlich ist.
Einen perfekten Service habe ich bislang noch nicht gefunden.
Näher angucken sollte man sich Picolodia und Sevenload, vorallem wegen des Speichervolumens und der unbegrenzten Anzahl an Alben.
Webshots dürfte ebenfalls für viele ein interessanter Dienst sein.
Am schlechtesten fand ich das Angebot von fotocommunity – es ist absolut nicht mehr Zeitgemäß einen Account auf 50 Bilder zu beschränken.
Doch wenn solche Dienste meine Bedürfnisse nach Speicher nicht befriedigen, vielleicht schaffen das Dienste, die nicht auf Bilder spezialisiert/beschränkt sind:
1. filesavr: Ich habe damals schnell zugeschlagen und einen 35 Jahre lang gültigen Premium-Account mit immerhin 250 GB Speicher bekommen. Als nicht registrierter Nutzer kann man immerhin Dateien mit einer Größe von biszu 10 GB hochladen.
Leider kann man keine Ordnerstrukturen anlegen, weshalb der Dienst trotz super Speichervolumen nicht geeignet ist.
2. Google Mail: Für Google Mail existieren mehrere Möglichkeiten, den Service als externen Speicher zu nutzen. Mit etwa 7 GB (stetig wachsend!) ist dort auch genügend Platz für viele Bilder.
Man benötigt lediglich etwas Software, wie z.B. GMail Drive (Google Mail als Netzlaufwerk in Windows), gDisk (Software für Mac OS X), oder Gmail FS (Linuxsoftware).
3. boxstr, xdrive und box.net bieten jeweils 5 GB freien Speicher, mehr ist kostenpflichtig. Der Access funktioniert via Homepage.
4. Windows Sky Drive bietet satte 25 GB Speicher an. Auch hier erfolgt der Zugriff über einen Webservice. Ordner lassen sich anlegen und auch freigeben. Voraussetzung ist eine Windows LiveID. Man kann Zugriffe definieren, auch zu einzelnen anderen Nutzern.
Fazit: Windows SkyDrive dürfte für mich die beste Lösung sein. Was mir noch fehlt, ist eine Software mit der ich ohne Browser darauf zugreifen kann.
Die Google Mail-Lösung ist auch nicht schlecht, doch ist dies sicher nicht im eigentlichen Sinne von Google Mail. Zudem fehlt die Möglichkeit der Lizensierung.


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