"Shimmy für Einsteigerinnen"

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Kulturbolschewismus | Datum: 29:10:2008

Das ist der Name eines Kurses meiner lokalen VHS, den ich heute beim Kaffeetrinken entdeckt habe. Und ich nehme mal stark an, dass ihr ähnlich reagiert wie ich: Mir sagt der Begriff überhaupt nichts. Aber das schöne ist bei diesen VHS-Katalogen natürlich immer, dass darunter ein kurzer erklärender Text steht. Der lautete beim “Shimmy” wie folgt:

“Oh, dieses wunderbare Vibrieren und Zittern, das will ich auch … ? Loslassen und Anspannen, Weichheit und Kraft, Technik und Gefühl… immer ist beides im Spiel. Wie werden uns auf die Reise zu Vibrations-, Ägyptischen- und 3/4-Shimmy begeben.”

Ähm. Vibrieren und Zittern? Ich war im ersten Moment etwas verwirrt. Und wäre es auch noch immer, hätte ich nicht mal die kluge Wikipedia konsultiert: Shimmy ist ein orientalischer Tanz. Gut, so wie es in dem Katalog beschrieben ist hätte es auch was anderes sein können, aber vielleicht bin ich auch einfach zu blöd dafür.

Interessant ist jedoch ebenfalls die Frau, die den Kurs gibt, Christiane Klauß. Die ist nämlich laut VHS-Katalog “Lehrerin für orientalischen Tanz”. Kann man sowas beruflich sein? Immerhin steht bei den anderen Lehrern ja auch deren Beruf, z.B. “Notarin”. Scheint fast so, als sei orientalischer Tanz ihr einziger Beruf. Darin ist sie allerdings scheinbar sehr flexibel, denn sie bietet noch andere tolle Kurse an.  Nämlich “Die Schlange in Dir”. Oder auch “Schöne Hände I+II” Der Beschreibungstext von “Schöne Hände” ist dabei mal wieder besonders gut gelungen:

“Gesten sagen mehr als 1001 Wort – Schöne Hände, weiche Schlangearme [sic], elegante Posen, verbunden mit Grundbewegungen und einfachen Schritten. Natürlich, wie immer, mit Spaß und Entspannung.

Also diese Anspielung auf “1001 Nacht” ist schon genial. Und dann auch diese weichen “Schlangenarme”. Hatten Schlangen nicht Schuppen?

Windows 7

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Kulturbolschewismus | Datum: 28:10:2008

“Man muss nicht alles zerstören, wenn man eine große Veränderung erreichen will”. Diesen Spruch von Windows-Chefentwickler Steven Sinofsky scheint Microsoft in der Beta zu Windows 7, dem Nachfolger zu Windows Vista, sich zu Herzen genommen zu haben.

Erstmal vorweg: Mein einziges Wissen über Windows 7 beschränkt sich momentan auf einen Artikel in der Sueddeutschen. Ich werde da ganz einfach mal kurz zitieren und kommentieren:

“Man kann nun zusätzlich die Farbe der Rahmen ändern, sich selber Farben mischen. Gibt es nichts Wichtigeres als die Frage, welche Farbe Rahmen haben? “95 Prozent aller Windows-Nutzer haben den Bildschirmhintergrund geändert”, sagt Windows-Chefentwickler Sinofsky, sie legten eben großen Wert darauf, ihren Computer nach ihren Vorstellungen zu gestalten.”

Ich bin jetzt schon schwachsinnig begeistert. Vor allem: Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Gab es das nicht schon in Windows Vista?Farbe Richtig, das gibt es schon bei Vista! Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich würde mal vermuten, dass diese Funktion höchstens 2% der User nutzen. Höchstens. Und für Windows 7 wird das von der SZ als etwas “zusätzliches” vorgestellt, das ist interessant.

Aber selbst wenn Vista sowas nicht könnte: Was soll es denn an Windows 7 für Neuerungen geben, wenn man dieses “Feature” hervor´hebt?

Schön ist allerdings auch folgende Aussage:

“Eine ganze Reihe von Neuerungen in Windows 7 versucht Microsoft zufolge dort anzusetzen, wo es die meiste Kritik an Vista gab.”

 

Wer sowas als Patch macht, ist natürlich ein Verlierer. Als Kunde kann man sowas natürlich auch nicht erwarten, dass der Hersteller sich bemüht, sein Produkt zu verbessern. Das muss natürlich in ein neues Vollpreisprodukt einfließen.

Und was wird sonst noch angepriesen? Man soll bei Windows 7 auch über mehrere Computer hinweg suchen können. Das ist allerdings möglicherweise interessant und sogar fast nützlich. Der Trend geht ja zum Zweitcomputer. Ich kenne das Problem schließlich auch, mit drei Computern: “Ach, Scheiße, die Daten liegen auf dem Laptop”. Dann muss ich das Laptop hochfahren und die Daten rüberkopieren. Dafür muss ich dann also einen Knopf drücken und mein Passwort eingeben, danach gehts ja alles übers Netzwerk. Wie sähe das mit Windows 7 aus? Ich drücke einen Knopf und mache es dann übers Netzwerk. Nette Idee, aber im Endeffekt ist die Zeitersparnis in der Nähe von 0. (Gemessen in Sekunden)

Viel nützlicher ist dagegen ja der Windows Home Server, den es schon seit längerem gibt: Damit könnte man sämtliche Daten eigentlich auf einen ständig eingeschalteten Server synchronisieren. Im Hintergrund, versteht sich. Einziges Problem: Der Server verliert Daten. Eine schon lange bekannte Lücke, die von MS afaik noch immer nicht gepatcht wurde. Kennt man ja auch erst seit 5 Monaten. Ein Server der “dicht hält” kommt wohl als seperate Version heraus, die man extra kaufen muss.

Was mir bei dem Artikel auch wieder eingefallen ist: Ich bin ja auch im Besitz eines Windows Vista mit Aero-Oberfläche. Die war bei mir nur die ganze Zeit deaktiviert, weil sie ganz einfach nutzlos ist.

Alles in allem würde ich sagen, dass die Verbesserungen an Windows 7, die mir bisher bekannt sind, allerhöchstens einen besseren Patch darstellen. Eine ganz leicht veränderte Oberfläche (wahrscheinlich ein Abfallprodukt der Entwicklung von Windows Vista, welches wiederum ein Abfallprodukt von Office 2007 ist) und eine Hand voll Detailverbesserungen rechtfertigen in meinen Augen einen Preis von rund 1€. Höchstens. Normalerweise kommt sowas per Patch. Aber ich weiß natürlich auch nicht, was “unter der Haube steckt”.

Codeweaver’s CrossOver kostenlos *UPDATE*

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Netzwelt | Datum: 27:10:2008

Eben beim Oliver von aptgetupdate.de drauf gestoßen:

Crossover ist ein Programm, mit dem sich Windows Programme auf fremden Systemen ausführen lassen.
Und diese ansonsten kostenfreie Software wird morgen verschenkt!

Einfach auf die Seite gehen und den dortigen DealCode, den man automatisch erhält, nutzen.

Ich schau es mir auf jeden Fall an.

UPDATE: Hier die URL um sich den Serial zu besorgen.

Das Registrieren des Serials soll morgen wieder möglich sein, bis dahin kann man aber ja getrost die Demoversion nutzen.

Unterwegs mit dem Windows Live Writer

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Blogosphäre | Datum: 27:10:2008

Ja, ich bin wieder unterwegs mit dem WLW.
In einer virtuellen Maschine, genauer gesagt unter Windows XP, welches in VirtualBox vor sich hin arbeitet.

Installation war völlig problemlos und es läuft auch wunderbar.
Nun also kann ich sowohl meinen liebsten Blog-Editor nutzen, als auch Chicken Invaders zocken.

Herrlich!

Mein Abend bei extra3

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Bilder, Kulturbolschewismus | Datum: 24:10:2008

Vor etwas mehr als einer Woche gab es auf dem extra3-Blog die Gelegenheit, einen Abend bei der Aufnahme von extra3 im Publikum zu sitzen. Anlässlich des 10ten Geburtstags der “Sendung mit dem Klaus” wurden Klaus-Fans aus ganz Deutschland in einem harten Gewinnspiel-Casting auserwählt um im Publikum zu sitzen.

Und jetzt das Beste: Ich war dabei. Ja, richtig gehört gelesen. Ich war gestern Abend im extra3-Studio des NDR und war sogar in der Sendung zu sehen. Dafür habe zwar alles in allem rund 5 Stunden Bahnfahrt auf mich genommen, aber dafür war es ein sehr lustiger Abend.

Bilder habe ich natürlich auch einige gemacht, von denen ich nun mal ein paar kleinere Ausschnitte vorstellen möchte:

IMG_5044 Na, erkennt ihr ihn? Ein echter Komparse, der für mich mal böse in die Kamera geschaut hat. Und es wird noch besser:

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Ist das nicht Irre? Ich – mit einem echten Komparsen! Der gute Mann heißt übrigens Peter und scheint mit ziemlich viel Herzblut und Spaß Komparse zu sein.

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Hier ein kleines Bildchen vom Moderator, Tobias Schlegel, wie er gerade ein wenig das Publikum einweist, wann zu lachen ist.

IMG_5033Die Studiogäste.

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Geburtstagsmaus Klaus, beim Auspusten seines Geburtstagskuchens. Der Auspuster ist ein Studiodast, über seiner rechten Schulter ist jedoch ein extra3er. Aufnahmeleiter, soweit ich mich richtig erinnere.

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Fitnessübungen. Man muss ja Fit bleiben. Mit 10 ist man ja auch nicht mehr der Jüngste.

Alles in Allem: Ein sehr gelungener Abend. Die Redaktion ist auch wirklich so, wie ich sie mir vorgestellt habe: Ziemlich lockere, witzige Autoren, die mit wirklich viel Herzblut an der Sendung arbeiteten. Wie ein Schülerprojekt, nur etwas größer und ein wenig teurer.

Das Ende einer langjährigen Freundschaft

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Gewalttätigkeiten | Datum: 20:10:2008

Ich bin seit nunmehr drei Jahren stolzer Besitzer eines Sony Ericsson Mobiltelefons vom Typus W550i.

Das Gerät hat mich überall hin begleitet, von Fehmarn, bis in die Toskana. Es hat alles miterlebt, inkl. einer ordentlichen Ladung Wasser, es hat meine Hosentasche, Staub, Schmutz und alle Gefahren überlebt.

Und nun, aus heiterem Himmel, hat es sich entschieden, nicht mehr per Vibration auf sich aufmerksam zu machen. Das ist blöd, da ich es meist lautlos habe und nur auf die Vibration achte.

Google brachte nur ungenügende Ergebnisse und somit bin ich auf der Suche nach einer Lösung – oder einem neuen Gerät.

"Strom" – bei den Toten Hosen jetzt umsonst

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Blogosphäre, Kulturbolschewismus, Musik, Netzwelt | Datum: 20:10:2008

Ein kleiner Marketingteaser von den Toten Hosen: Ganze 7 Tage steht die Single von ihrem neuen Album “In aller Stille” umsonst und legal im Netz.

Lustigerweise läuft diese PR-Aktion noch bis zum 24.10.2008, bis ganz exakt 0:00. Denn dann kommt “Strom” als Single in die Läden und dann muss man 6 Euronen (€) dafür bezahlen.

Darum: Schnell auf die Seite der Toten Hosen und Strom holen. Dürfte wohl ein unschlagbares Preis/Leistungs-Verhältnis sein. warum macht AC/DC sowas nicht? Das ganze Album kurz umsonst zum Download. Das wäre mal was.

Der erste Morgen

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Mut zum Adjektiv | Datum: 20:10:2008

Nun bin ich also offiziell Student. Und weiß auch wie es sich anfühlt.

Ich sitze in einem Hörsaal voller Erstsemester, es ist kurz nach acht Uhr morgens und weit und breit ist noch kein Dozent in Sicht – dabei sollte die Vorlesung vor fünf Minuten beginnen.
“Keksdose” wird dieses Gebäude genannt, denn man fühlt sich hier wie ein Keks in der Dose.

Aber wir wurden vorgewarnt. 15 Minuten soll es in der Regel dauern, ab dem offiziellen Vorlesungsbeginn, bis auch tatsächlich irgendetwas passiert. Und nun, 13 Minuten nach Beginn, steht mein Dozent unten vor der Tafel.

Es geht los, mein Studium…

Renovierungsarbeiten

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Bilder, Blogosphäre, Fliegende Ratten mit Radar, Kulturbolschewismus, Muuh! | Datum: 11:10:2008

Mal wieder wurde ein wenig am Blog renoviert. Nämlich die Sidebar (siehe rechts (—->)).

Die Überschriften für die Kategorien etc. sind jetzt auch in der selben unglaublich schnieken Schrift wie der Header oben. Ihr werdet nicht glauben, was für ein Aufwand das ist, die Namen von ´Kategorien, Archiv oder ähnlichem in WordPress zu ändern:

Man muss sich extra die Sprachdatei von WordPress neu herunterladen, mit einem geeigneten Editor (bei mir Poedit) so bearbeiten, dass das englische Original im Deutschen auf ein Bild zeigt, bzw. eine andere Übersetzung hat.

Was ihr momentan sehen könnt ist noch immer die erste Testversion; komischerweise klappt die Übersetzung für die Blogroll nicht, warum auch immer. Außerdem ist mir die Schriftgröße für die Übersetzungen noch zu groß. Das wirkt irgendwie zu massiv.

Außerdem hatte ich gestern noch eine weitere gute Idee, die ich jetzt aber noch nicht verraten möchte. Oh, und im Laufe des Tages wird es wohl noch eine weitere, relativ große Neuerung geben.

Aber das ist beides momentan noch Geheim.

Ich glaub ich werde älter

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Fliegende Ratten mit Radar, Lachen verboten!, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 09:10:2008

Früher habe ich meine Mutter belächelt.
Da hatte die doch tatsächlich zwei oder drei Bücher neben ihrem Bett liegen. Und sie vertrat (und vertritt noch immer) die Meinung, sie alle gleichzeitig zu lesen.

Heute habe ich mal meinen Nachtschrank sortiert (ein hängendes Regal, kein wirklicher Nachtschrank also) und dabei fiel es mit auf: Ich bin genauso!

Ich habe derzeit nicht weniger als elf (in Ziffern: 11) Bücher, die ich gleichzeitig lese. Der Stapel wird von drei Ausgaben von Goethes Faust gestützt.

Darunter finden sich verschiedene Bücher, Romane, wie Tatsachen- oder Reiseberichte, gefolgt von “Klassikern”. Keine Zeitschriften und keine Fachbücher.

Und, ja, auch ich vertrete die Meinung, dass das geht – und werde belächelt, wie ich es einst selbst mit meiner Mutter gehalten habe.