Klischee? Liegt das in Frankreich?
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Ich liebe Klischees. Eigentlich. Ich finde sie ganz einfach herrlich. Viele Amerikaner denken, alle Menschen in Deutschland würden durchgängig in Lederhosen herumlaufen. Alle Holländer tragen Holzclocks und lieben Käse und Tulpen. Frauen können schlecht Autofahren. Man könnte diese Liste einfach ewig weiterführen: Klischees gibt es über jede Bevölkerungsgruppe.
Aber heute ist mir das erste mal etwas absolut Klischevolles passiert. Ich, meines Zeichens unter anderem Zeitungsausträger, wurde von einem Hund in den Hintern gebissen.
Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Hund beißt Zeitungsjungen. In Hintern. Klischeevoller gehts nicht. Blöder aber leider auch nicht: Diese Bestie hatte die Augenbrauen von Theo Waigl, den irren Blick von Giovanni Trappatoni, eine klare Aussprache wie Edmund Stoiber (UARGH! WUFF!) und war so übellaunig wie wie Helmut Kohl auf Entzug.
Und diese Ausgeburt der Hölle rammt mir seine Hauer in den Arsch. Hintern, meine ich. Eine Schweinerei.
Tja, und wie das dann halt so ist: Tetanusschutz seit einem Jahr abgelaufen, darum gleich ins Krankenhaus und neue Spritzen kriegen. (Wieder in den Arsch! Ähm, Hintern, meine ich.) Ja, die Spritzen kommen in den Hintern. Und zwar wird da zwischen den Spritzen ganz fair geteilt: Die eine kriegt die linke Backe, die andere die Rechte. Manmanman, ich habe mich noch nie so dermaßen affig gefühlt.
Blödes Viech. Dafür hat Herrchen jetzt erstmal eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung am Hals.


Hammer!
Einfach nur Hammer!
Pffff. Beknackt.