Tag eins: Der lange Weg nach Langenzenn
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Sonntag um 12:45 Uhr wurde das Triebwerk (immerhin 60 Pferdestärken) des violetten Ford Ka gestartet, der uns die nächsten Tage begleiten soll.
Der Kofferraum war vollgepackt, für Verpflegung war ausreichend gesorgt und damit machten wir uns auf den Weg.
Rauf auf die Autobahn 27, die Reisegeschwindigkeit von 140 km/h wurde schnell erreicht und die Kilometer flogen vor unseren Augen vorbei.
Dann der Wechsel auf die A7 und sofort runter vom Gas.
Es wurde voll, sehr voll und wenig später schon sah man überall Warnblinkanlagen aufleuchten. Damit standen wir im ersten Stau, der sich jedoch schnell auflöste. Dann bei der Raststätte Allertal wurde es wieder voller, wieder Warnblinkanlagem und Bremsleuchten.
Die Anschlusstelle Schwarmstedt war dann unsere Ausfahrt und via Navigationsanlage wurde eine Umleitung von 10 Kilometern eingeleitet.
Auch auf der Umleitung war es eng, aber der Verkehr floss immerhin.
Als wir dann wenig später die Autobahn wieder nutzten, hatten sich die Behinderungen gelegt (oder steckten noch in Schwarmstedt/Allertal).
Gemütlich setzten wir unsere Fahrt fort, genossen dann quasi einen Augenblick später die Landschaften des Harzes und schon waren wir in Kassel.
Dort war Fahrerwechsel angesagt und ich hatte das Vergnügen, unser Schiff durch die Kasseler Berge zu manövrieren. Zwar machte der Wagen an den stärksten Steigungen nur noch 80 km/h spitze, aber trotzdem waren wir schnell auch da durch.
Nur meine bessere Hälfte war der Meinung, ihr sei schlecht, denn ich sei zu flott unterwegs gewesen.
Dann neigte sich der Treibstoffvorrat dem Ende zu und wir wollten dem entsprechend eine Tankstelle ansteuern. Dies war verbunden mit einem Umweg von knapp 15 Kilometern, doch das erhebliche Geldersparnis war den Weg wert. Also: In Motten gibt es ne kleine SB-Tankstelle, die dauerhaft geöffnet hat. Dann muss man nicht die teure Autobahn-Tankstelle anvisieren.
Bereits kurz danach erreichten wir unsere Abfahrt auf die A3, wo wir noch einmal 20 Kilometer zurück legten.
Der Textlänge und Ereignislosigkeit wegen soll dies auch dazu reichen.
Wiesentheit. So lautete unsere Abfahrt (wenn ich mich recht entsinne). Runter und dann rauf auf den Parkplatz. Meine bessere Hälfte übernahm das Steuer und ich nutzte de Möglichkeit des Beifahrens für das eine oder andere Foto.
Tja, was soll ich sagen? Die Kilometerzahlen zum Ziel schwanden und schwanden und die letzten Kilometer über Land gingen flott weg.
Dann endlich in Langenzenn. Und dann auch schon beim Ziel.
Erstmal rein und Bier geköpft, Pizza bestellt. Unser Abend war noch schön, aber wir waren auch froh im Bett zu liegen.
Gute Nacht!

[...] autobahnAha, daraus lässt sich sofort schließen, dass du noch nie im > > Ruhewagen eines ICE warst. Dort herscht selbst bei weniger als 20% > > Belegung immer ein ordentlicher Gesprächspegel! Schließlich lassen > > sich Geschäftsbesprechungen in so einem Wagen viel besser abhalten, > > da einen die anderen Reisenden kaum stören! > > Ein paar Mal war ich dort schon, aber nicht allzuoft… > > Schon mal beschwert und auf das “Pssst!”-Zeichen hingewiesen? Das > klappte bei mir, um Handy-Telefonierer dort zum Schweigen zu bringen, > bzw. dazu, den Wagen zu wechseln Schon oft erlebt: Zwei “liebe” Kinder im Alter von 3-5 Jahren, die von hinten ordentlich in die Sitze treten, und dabei so wüst wie möglich schreien. Die schielen dann immer zur Mama rüber, die daneben sitzt. Wenn man dann um etwas Ruhe bittet, auch in höflichster Sprache, wird man von der “lieben Mamma” mit wüster Gossensprache zugedeckt. ” Ruhe gibts in der Kirche, Arschloch.” ( zensiertes Zitat ) Diese Kinder aus sozial benachteiligten Kreisen benutzen ihr Geschrei als Waffe. Ist so. Mehrfach erlebt. Auch erlebt, wie die Kinder sich bei Erfolglosigkeit umsetzten, um nach ner viertelstunde andere Fahrgäste zu provozieren. Gruesse flaas [...]