Eine sonntägliche Dreistigkeit
Am Sonntag war ich mit meinen Eltern in Bremerhaven, um einen Blick vom Radarturm (welcher gar keiner ist, sondern ein Richtfunkturm) über die Stadt zu erhaschen.
Der Eintritt pro Person ist mit einem Euro recht gering, Kinder bekommen sogar noch 50 Cent Rabatt.
Mit Hilfe eines Fahrstuhls wurden wir von einem netten Herrn innerhalb von 25 Sekunden auf eine Höhe von 65 Metern gebracht. Von dort hat man eine wunderschöne Rundumsicht über Bremerhaven und auch die Weser.
Zwar sind die Scheiben recht dreckig gewesen, doch ich hab einige nette Bilder gemacht dort oben (so langsam glaube ich, dass ich mir mal einen Flickr-Account oder etwas Vergleichbares zulegen sollte).
Um den Rückweg anzutreten st es notwendig, eine Klingel zu betätigen. Dann wird man wieder von dem netten Herrn abgeholt.
Als dieser dann fragte: “Wo solls denn jetzt hingehen?”, ließ ich mich dann zu einem “Nach oben” hinreißen.
Doch man ließ sich nicht in Bedrängnis bringen, sondern der Herr fuhr mit uns noch eine Etage höher – dorthin, wo man normalerweise keinen Zutritt hat.
Bilder durfte ich auch dort machen (immerhin befindet sich hier die Funktechnik).
Nach der Besichtigung haben wir dann dem Wasserchout noch einen Besuch abgestattet, ein kleines Restaurant im alten Hafenkontor.
Eine exklusive Lage und morderate Preise. Wirklich zu empfehlen!
Leider zwang uns mein Terminkalender recht schnell, wieder von dannen zu ziehen. Hat trotzdem viel Spaß gemacht.
Fazit: Der Richtfunkturm ist eine sehr gute Alternative zu der Aussichtsplattform vom Atlantic Hotel Sail City, insbesondere bei schlechtem Wetter, da man sich im Turm befindet.


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