ARD und ZDF stellen Programm ein: Zu große Konkurrenz für Privatsender

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Kulturbolschewismus | Datum: 12.06.2008

Die aktuelle Ministerkonferenz der Länder hat nun endlich festgestellt, was schon viele befürchtet haben: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland, also Sender wie z.B. ARD und ZDF, gefährdet Einschaltquoten und Gewinn von Privatsendern.

So hat z.B. der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durchschnittlichen Zuschaueranteil von mehr als 35% am Fernsehmarkt. Was wird mit den Zuschauern nach dem Wegfall der Sender passieren?

Dafür hat der Axel Springer Konzern bereits jetzt eine Lösung: “Wir wollen dem Intellektuellen von Heute ein zutiefst anregendes und stimulierendes Programm bieten, daher werden wir so bald wie möglich einen eigenen Fernsehsender starten: BILD TV. Gespräche mit diversen Aktfotographen sowie schmierigen Journalisten laufen bereits.”

Doch auch ProSiebenSat.1 will sich die in Zukunft heimatlosen öffentlich-rechtlichen Zuschauer sichern: “Wir planen, diversen hochqualitativen ARD-Produktionen bei uns ein neues Zuhause zu geben: So werden es wahrscheinlich die beliebte Politsendung “Rote Rosen” und die von Kritikern hochgelobte “Wetterschau” ins Abendprogramm von Sat.1 schaffen”

Vertreter des Deutschen Journalistenverbands befürchten, dass mit der Entlassung sämtlicher Mitarbeiter von ARD und ZDF der Prozentsatz der Arbeitslosen Fernsehjournalisten auf mehr als 100% steigt und erinnert gleichzeitig an die schlechten Jobperspektiven, die für Fernsehjournalisten vor Erfindung des Fernsehens herrschten. Diese würden von der momentanen Krise eventuell sogar noch im negtiven übertroffen werden.

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