Radikal sein bringt Stimmen ein

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Fliegende Ratten mit Radar, Gewalttätigkeiten, Hass, Internationale Sicherheit, Politik | Datum: 14.01.2008

Die etwas harten Aussagen von Roland Koch (bezüglich krimineller Ausländer) scheinen diesem leider einige Stimmen gebracht zu haben.

Allerdings geht nun eine Frau in Österreich noch härter mit Vorurteilen in den Wahlkampf, nämlich mit regelrechten Beleidigungen. So behauptete diese, dass der Prophet Mohammed im heutigen System “ein Kinderschänder” sei. Des Weiteren gehöre der Islam “dorthin zurückgeworfen, wo er hergekommen ist, hinter das Mittelmeer”.

Das ist schon ganz schon heftig. Allein schon der Kommentar, den Islam hinter das Mittelmeer “zurückzuwerfen” macht mich regelrecht wütend: Wieso meinen manche Leute, nur weil andere anders Aussehen und in anderen Kulturkreisen aufgewachsen seien, dass diese für die hier vorherrschende Kultur von Nachteil seien?

Wo soll das bitte noch hinführen, wenn Leute für ihre Engstirnigkeit auch noch belohnt werden? Gut, hiermit möchte ich den Islam nicht per se schützen, denn auch dieser hat einigen Dreck am stecken, wie z.B. die Blutigen Proteste wegen der Mohammed Karikaturen. Kritik, auch von außen, muss in einer modernen Gesellschaft zugelassen werden. Das muss der Islam noch lernen, zweifellos, aber wenn der Papst in ein AIDS heimgesuchtes Afrikanisches Land fährt und die Benutzung von Kondomen als falsch bezeichnet, dann ist das Christentum definitiv nicht besser.

Aber irgendwie scheinen ziemlich viele Menschen sowas nicht verstanden zu haben. Hier noch zwei interessante Artikel aus der SZ, einmal zu der Frau aus Österreich, und einmal zu Roland Koch.

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