Unterwegs bloggen…

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Blogosphäre, Datenwut, Muuh!, Netzpolitik, Netzwelt | Datum: 30:11:2007

…kann man nicht so einfach.

Ich kann zwar mit dem Windows Live Writer Beiträge verfassen, aber ich kann sie nicht abschicken.

Eine UMTS- bzw. GPRS-Karte habe ich auch nicht, sodass ich auf normales WLAN zurück greifen muss.

Da bleibt mir also nur das Suchen eines geeigneten Hotspots,.

Also gleich mal Netstumbler herunter geladen und installiert.

Hier in Bremerhaven gibt es haufenweise WLANs, die nicht verschlüsselt und/oder versteckt sind. Die Anzahl wird sicher kleiner (neuere Router haben ja Verschlüsselung meist aktiviert), aber es gibt sie noch. Die meisten der gefundenen Hotspots funken noch mit dem B-Standard, aber der ist für mich mehr als ausreichend.

Und jeder kann sie nutzen, es ist sogar meistens DHCP bei den offenen aktiviert. Ich habe zwar keine GPS-Maus, aber ich habe Google Earth. Da ich eh ausprobiere, ob ich mich verbinden kann, kann ich auch dort eben die WLANs eintragen.

Jetzt müsste man nur noch das Verkehrssystem verbessern. Ich bin an meinem Lieblings-Hotspot und schon wieder ist kein Parkplatz frei…

PS: Ich habe keines der gefundenen WLANs genutzt, bin nirgendwo eingebrochen, o.Ä.

Ich habe lediglich mal sehen wollen, wie die Leute die Sicherheit ihres Netzwerkes handhaben.

Propaganda…

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Fliegende Ratten mit Radar, Internationale Sicherheit, Netzwelt, Politik | Datum: 29:11:2007

…ist ja bekanntlich was feines.

Deshalb hat auch die unabhängige Satire-Seite atomindustrie.de die Seite kernkraft-kids.de ins Netz gestellt.

Dort finden die Kleinen dann völlig objektive Meinungen zu den gängigen Diskussionen rund um die Kernkraft.

Erwähnenswert wären da z.B. das Kernkraft A-Z, mit Einträgen wie folgendem:

“Chaoten

Die meisten Atomkraftgegner sind total beknackte Chaoten, oft militante Autonome oder total uncoole Haschischraucher. Da sie keine sachlichen Argumente gegen Atomkraft haben, randalieren sie und werfen Steine!”

Auch erwähnenswert ist der Artikel:
“Terroranschläge?

Seit den fürchterlichen Terror-Anschlägen mit gekaperten Flugzeugen wird oft gefragt, wie sicher unsere Kernkraftwerke sind: Keine Angst, die deutschen Kernkraftwerke halten den Absturz von allen Modellflugzeugen aus.”

Der Text strotzt nur so vor schlagkräftigen Argumenten für die Atomkraft und regt die Kinde so zum Nachfragen bei den Eltern an. Es werden Leichtbauhallen als “total sicher” bezeichnet und die Strahlung als harmlos dargestellt.

Der süße Koalabär hat folgende Meinung zur Atomkraft:

»Echt strahlend«

Bei uns in Australien wird ganz viel Uran für die Kernkraftwerke in aller Welt abgebaut. Ich frag mal, ob ich mit meinem Beutel etwas beim Transport von dem Zeug helfen kann… Dann strahlen meine Kids bestimmt viel mehr.”

Toll oder? Schön auch die Geparden, welche zur Atomgegner-Bekämpfung eingesetzt werden:

»Mampf«

Wenn wir erst richtig groß sind, helfen wir den deutschen Polizisten im Kampf gegen die dummen Atomkraftgegner. Die brauchen dann nicht mehr so viele zu verprügeln, denn wir fressen einen Teil der Chaoten … Lecker!

Und noch mehr:

“»Danke, Deutschland!«

Afrikanische Staaten wie Angola, Guinea und Niger verdienen viel Geld mit dem Abbau und Export von Uranerzen z.B. nach Deutschland. So machen unsere Konzerne riesige Gewinne und echt nur wenige tausend Menschen und Tiere sterben an den Folgen der Radioaktivität.”

Was solls? Es sterben ja nur “wenige tausen Menschen und Tiere”!? Am besten gar keinen Mantel drum bauen! Das drückt die Kosten und macht den Strom billiger!

“»Atomkraft ist Spitze!«

Also als kleiner Waschbär aus Harrisburg kann ich nur sagen: Atomkraft ist Spitze! Seit dem kleinen AKW-Unfall 1979 werden nämlich hier bei uns die Fische alle riesengroß! Lecker!

Für den Leser, der nicht so genau informiert ist: der BUND hat den Unfall ganz gut beschrieben, für Greenpeace gehört der Unfall zu den 5 schwersten der Welt.
Eine gute Übersicht über die Unfälle gibt es in der Wikipedia.

Was schade an der Seite ist: Kinder werden nicht verstehen, dass es sich um eine Satire handelt.

Aber wenn sie für dieses Thema sensibilisiert werden, dann könnte die Seite durchaus ihren Zweck erfüllen.

Waiting for the Apple *Update*

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Blogosphäre, Fliegende Ratten mit Radar, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 29:11:2007

Wie ich es ja schon in der Macophilia Community verkündet habe: ich interessiere mich sehr für ein MacBook.

Und nun, gestern um genau zu sein, habe ich es bestellt. Leider meinte die stellvertretende Leiterin von Gravis Bremen, dauert es wohl noch zwei Wochen, bis ich es abholen kann.

Einen konkreten Termin konnte sie mir auch nicht nennen, aber ich werde dann benachrichtigt.

Und nun heißt es: warten. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

 

Update: Soeben erhielt ich eine Mail von Gravis Bremen, in der erklärt wurde, dass man bereits in der nächsten Woche Lieferungen von Apple erwarte. Vielleicht habe ich ja Glück und mein MacBook ist bereits dabei.

Noch ein Link (jetzt mit mehr Inhalt!)

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Blogosphäre, Fliegende Ratten mit Radar, Musik, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 29:11:2007

Mir ist gerade etwas sehr schlimmes aufgefallen. Welch Schmach! Schande über mich!

Bislang war Kabelblume noch gar nicht in unserer Blogroll! Das habe ich schnell nachgeholt.

Die Kabelblume kenne ich seit ihrer Enstehung. Der liebe Schommsen (meine wohl längste Webfreundschaft) machte mich auf sie aufmerksam, zeigte mir immer die Fortschritte während der Entstehung.

Und dann war sie da – und ist bis heute. Und das macht sie gut :)

 

Mehr Inhalt? Ja, mir ist noch ein schöner Link aufgefallen, der fehlt:
Ulibär lokalisiert immer die neuesten optimierten Firefox Builds.

Gucken und runterladen kann man sie unter ulibär.de oder ulibaer.trashmall.de.

Ich selbst nutze übriges immer den neuesten SSE 2 Build von Tete – natürlich lokalisiert von Ulibär.

Guten Morgen!

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Blogosphäre, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 29:11:2007

Ich habe mir angewöhnt, etwas früher aufzustehen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man sich richtig viel Zeit lassen kann, bis man zur Arbeit muss, sondern ich habe auch meine Ruhe. Kein Mensch mehr im Haus, Pierce ganz allein – so kann ich entspannt aufwachen.

Ich habe übrigens noch einige Bilder mehr gemacht:

Bremerhaven bei Nacht (9)

Schaufenster Fischereihafen (24)

Bilder in groß können über die Comments angefragt werden.

Originalgröße der Bilder ist 2816×1880 Pixel.

Versprechen muss man einhalten

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Bilder, Fliegende Ratten mit Radar, Mut zum Adjektiv, Muuh! | Datum: 29:11:2007

Ich wollte ja Bilder posten, die ich mit meiner neuen Kamera geschossen habe.

Hier sind ein paar:

Sonnenaufgang (4) Leuchtturm (4) 

 

 

 

 

 

 

 

Bremerhaven bei Nacht (6)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Joa, ich muss zwar noch ordentlich an meinen Künsten feilen, aber es ist ein Anfang.

Windows Live Writer

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Kulturbolschewismus | Datum: 29:11:2007

Endlich kann der Windows Live Writer Umlaute, bzw. Umlaute in Kombination mit diesem Blog.

Und Endlich kann ich den Writer benutzen, damit ich ein kleines bisschen unabhängiger bin. Beiträge direkt offline vorfertigen und dann hochladen, etc. Kein Murks mehr mit irgendwelchen Entwürfen, die lange Zeit dann im WordPress herum schlummern, bis sie gelöscht werden.

Das Teil ist echt schnieke :)

Wenn der Mann von der Liste antwortet…

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Datenwut, Fliegende Ratten mit Radar, Gewalttätigkeiten, Hass, Internationale Sicherheit, Politik | Datum: 28:11:2007

Vor längerem habe ich eine Anfrage an Enak Ferlemann von der CDU, einem Bundestagsabgeordneten aus meinem Wahlkreis, gestellt, in der ich wissen wollte, was ihn zur Zustimmung zur Vorratsdatenspeicherung bewegt hat.

Ich zitiere da mal meine Frage sowie die Antwort.

Sehr geehrter Herr Ferlemann,

wie ich sehe haben Sie am 9. November für die Protokollierung von Verkehrsdaten gestimmt, welche bei der Nutzung elementarer Kommunikationsmöglichkeiten wie Internet, Telefon oder Handy anfallen.
Daher möchte ich Sie fragen, was Sie dazu bewegt hat, die Möglichkeit einer Unterwanderung der Bürgerrechte und des Rechts auf ein ein vom Staat nicht lückenlos überwachtes Leben gegen die Hoffnung eines besseren Schutzes vor Terrorismus abzuwägen. Dabei sollte nämlich beücksichtigt werden, dass damit 80 Millionen Menschen unter Generalverdacht gestellt werden und eindeutig vom Staat zu identifizieren sind. [...]
Jedoch muss ich Ihnen mitteilen, dass eine solche Entscheidung, wie Sie und ihre Partei sie getroffen haben, von meinem Standpunkt aus, von einer Regierung welche sich dem Volk und dessen Sicherheit verpflichtet fühlt, nicht erwartet hätte.

Mit freundlichen Grüßen,

Soo, und hier die Antwort.

Sehr geehrter Herr ,

ich bedanke mich für Ihre Frage vom 09.11.2007.

Ich gehöre zu den 366 Bundestagsabgeordneten, die dem Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung (BT-Drs. 16/5846; 16/6979) am 9. November zugestimmt haben. Entsprechend Ihrer Bitte, erkläre ich Ihnen gerne, warum ich mit Ja gestimmt habe.

Mit diesem Gesetz wird das Recht der verdeckten Ermittlungsmaßnahmen der Strafprozessordnung (StPO) einer umfassenden Neuregelung unterzogen. Diese Neuregelung ist aus verschiedenen Gründen notwendig geworden. Dabei muss dem in der öffentlichen Diskussion vielfach erweckten Eindruck, den auch Sie haben, aufgrund dieser Neuregelung könne nunmehr jeder voraussetzungslos von staatlichen Stellen abgehört werden, entschieden widersprochen werden. Grundvoraussetzung für die Anordnung von Telefonüberwachungsmaßnahmen ist nach wie vor, dass ein durch Tatsachen begründeter Verdacht für eine schwere Straftat vorliegt. Die Anordnung einer solchen Maßnahme unterliegt dabei grundsätzlich einem Richtervorbehalt. Mit der Neuregelung werden darüber hinaus entscheidende Verbesserungen der Rechte der von Telekommunikationsüberwachungsmaßnahmen Betroffenen geschaffen. Eine Beibehaltung des gegenwärtigen Rechtszustands wäre deshalb insbesondere unter diesem Aspekt die unattraktivere Lösung.

Die Rechtspolitik bewegt sich im Bereich der Telekommunikationsüberwachung in einem Spannungsfeld. Dem Grundrechtsschutz der Bürger steht die ebenfalls verfassungsrechtlich gebotene Pflicht des Staates zu einer effektiven Strafverfolgung gegenüber. Das Bundesverfassungsgericht hat immer wieder das öffentliche Interesse an einer möglichst vollständigen Wahrheitsermittlung im Strafverfahren betont und die wirksame Aufklärung gerade schwerer Straftaten als einen wesentlichen Auftrag des staatlichen Gemeinwesens hervorgehoben (BVerfGE 107, 299, 316 m. w. N.), weil ein solches Gemeinwesen anders gar nicht funktionieren kann. Grundrechtsschutz der Bürger und Strafverfolgungsinteresse des Staates müssen deshalb in einen vernünftigen Ausgleich gebracht werden. Der Staat darf bei dieser Abwägung allerdings auch nicht die Bedingungen für eine wirksame Strafverfolgung so ausgestalten, dass sie “zahnlos” werden. Er kann nicht den Grundrechten einen absoluten Vorrang vor wichtigen Gemeinschaftsinteressen einräumen. Verfahrensvorschriften müssen deshalb innerhalb der verfassungsrechtlich vorgegebenen Grenzen die Aufklärung strafrechtlich relevanter Sachverhalte auch wirksam ermöglichen. Ermittlungsinstrumente sollten deshalb aus rechtspolitischer Sicht – zumindest aus derjenigen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion – nicht weiter beschränkt werden, als dies verfassungsrechtlich geboten ist.

Die stetigen technischen Weiterentwicklungen im Bereich der Telekommunikation und den mit ihr verwandten technischen Medien werden zunehmend auch zur Begehung von Straftaten genutzt. Diese Entwicklung bringt es mit sich, dass verdeckten Ermittlungsmaßnahmen eine wachsende Bedeutung für die wirksame Bekämpfung dieser Kriminalitätsformen zukommt. Die Erfahrungen aus der staatsanwaltschaftlichen und polizeilichen Praxis haben gezeigt, dass dies mit dem gegenwärtigen Instrumentarium der Strafprozessordnung nicht mehr optimal gewährleistet ist.

Zudem werden mit dem Gesetz verschiedene Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Ausgestaltung von verdeckten Ermittlungsmaßnahmen umgesetzt.

Der Gesetz sieht deshalb umfassende Vorkehrungen zum Schutz des Kernbereichs der privaten Lebensgestaltung, zur Kennzeichnungspflicht, zur Löschungspflicht und zur Verwendung von im Wege verdeckter Ermittlungsmaßnahmen erhobener Daten, sowie zur Schaffung wirksamer Rechtsschutzmöglichkeiten in diesem Bereich vor.

So darf etwa die Anordnung einer Telefonüberwachungsmaßnahme grundsätzlich nur durch ein Gericht erfolgen. Sie ist nur zulässig in den gesetzlich benannten Fällen des § 100a StPO (schwere Straftaten), die auf andere Weise wesentlich schwerer oder nicht aufklärbar sind. Die richterliche Anordnung ist auf höchstens drei Monate befristet. Verlängerungen sind nur – ebenfalls auf höchstens drei Monate befristet – möglich, wenn die Voraussetzungen für die Anordnung fortbestehen. Aufzeichnungen über Gesprächsgegenstände, die den Kernbereich privater Lebensgestaltung betreffen, sind unzulässig. Gleichwohl aufgezeichnete Gesprächsinhalte, die diesen Bereich betreffen, sind unverzüglich zu löschen. Nach Beendigung einer Maßnahme sind die davon Betroffenen im Regelfall zu unterrichten, sobald dies ohne Gefährdung des Ermittlungszwecks möglich ist und dabei auf die Möglichkeit, die Rechtmäßigkeit der Maßnahme gerichtlich überprüfen zu lassen, hinzuweisen.

Die beruflichen Zeugnisverweigerungsrechte der StPO (§ 53, 53 a StPO) werden mit dem vorliegenden Gesetz nicht verändert. Vielmehr wird der Schutz der Berufsgeheimnisträger vor Ermittlungsmaßnahmen ausdrücklich normiert. Dabei sollen die in den §§ 53 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1,2 und 4 StPO genannten Personen (Geistliche, Verteidiger, Mandatsträger jeweils bezüglich dessen, was ihnen in dieser Eigenschaft anvertraut worden ist) einen absoluten Schutz genießen. Ermittlungsmaßnahmen sind in diesen Fällen unzulässig. Die übrigen in § 53 StPO genannten Berufsgeheimnisträger, sollen einen relativen Schutz genießen. Soweit sich aus einer Ermittlungsmaßnahme ihnen gegenüber Erkenntnisse ergeben würden, über die sie das Zeugnis verweigern dürften, ist die Zulässigkeit einer verdeckten Ermittlungsmaßnahme unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit zu beurteilen. Die Voraussetzungen für diese Verhältnismäßigkeitsprüfung sind im Übrigen im Laufe der Gesetzesberatungen nochmals verschärft worden (Nunmehr sind verdeckte Ermittlungsmaßnahmen zu Straftaten, die nicht von erheblicher Bedeutung sind, bei diesen Berufsgeheimnisträgern in der Regel unzulässig). Der Gesetzgeber folgt mit dieser Differenzierung den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts, die dieses zur Zulässigkeit von verdeckten Ermittlungsmaßnahmen gegenüber Berufsgeheimnisträgern aufgestellt hat (BVerfGE 109, 279, 322 f).

Die spezifischen Anforderungen im Bereich des Berufsgeheimnisschutzes von Journalisten sind in diesem Rahmen ebenfalls berücksichtigt worden. So ist künftig die beweismäßige Verwertung sogenannter Zufallsfunde bei Journalisten unzulässig, wenn diese Funde sich auf Straftaten beziehen, die nicht mit einer Mindesthöchststrafe von fünf Jahren bedroht sind oder wenn es sich bei der Bezugsstraftat um einen Geheimnisverrat handelt. Damit wird der sogenannte Informantenschutz als wesentliches Element der Pressefreiheit gestärkt.

Bei dem Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung geht es also keineswegs darum, den “gläsernen Bürger” zu schaffen. Das Gesetz genügt den rechtsstaatlichen Anforderungen vielmehr in vollem Umfang.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Enak Ferlemann MdB

Mit anderen Worten: Vertraut uns, wir schaukeln das schon.

Eine Ähnliche Frage gibt es vom Joe noch auf abgeordnetenwatch.de

Entgegen allen Erwartungen…

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Datenwut, Internationale Sicherheit, Kulturbolschewismus, Netzpolitik, Netzwelt, Politik | Datum: 28:11:2007

…scheint die beschlossene Vorratsdatenspeicherung ein kleines Bisschen verfassungwidrig zu sein:

Link zum anklicken und dann angucken.

Helmut Wolf hat in einem dpa Gespräch seine verfassungsrechtlichen Bedenken bzgl. der Vorrtasdatenspeicherung ausgedrückt.

“Ich bin davon überzeugt, dass die Verpflichtung, alle Telefon- und Internetverbindungsdaten sechs Monate zu speichern und damit für einen eventuellen staatlichen Zugriff zur Verfügung zu halten, verfassungswidrig ist.”

Diese Meinung teile ich und mir uns teilen sie Tausende.

Ich bin zuversichtlich, dass wir das Vorhaben unseres Innenministers, unserer Regierung und unserer Abgeordneten (Leute, die so eine Meinung von Demokratie haben, gehören nicht dort hin) stoppen, zumindest aber verlangsamen können.

Blogrollerweiterungsriesenaktionsposting

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Veröffentlicht von Pierce | Kategorie: Alles Grün?, Blogosphäre, Fliegende Ratten mit Radar, Kulturbolschewismus, Mut zum Adjektiv | Datum: 28:11:2007

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass die Blogroll um ganze 2 (in Worten: ZWEI!) Einträge erweitert wurde. Doch wieso dieser Eintrag? Weil es zum Einen sicherlich nicht so viele aufmerksame Leser hier gibt und weil kaum einer derjenigen auch die Blogroll täglich kontrolliert.

Aber kommen wir zu den Empfehlungen:

1. Caschys Blog

Caschy ist mir vorallem wegen meiner Aktivität im Firefox Forum ein Begriff gewesen, doch nach einem flüchtigen Blick auf seine Seite bin dann dort als treuer Leser geblieben. Ich war sogar schonmal am überlegen ihn zu besuchen, immerhin wohnt der Junge in Bremerhaven und ich arbeite dort.

2. Macophilia

Ein sehr schöner Blog, gepflegt vom Autoren Tom Alby, der sich mit viel Apple, Mac, Mac OS X und so weiter und so fort beschäftigt (was ja auch unschwer am Namen zu erkennen ist). Aber auch Allgemeines und sogar Privates findet seinen Platz in dem Blog.

Gefunden habe ich ihn vor ein paar Monaten, via Google, als ich auf der Suche nach objektiven Reviews von MacBooks und MacBook Pros war. Der Herr ist durchaus Apple zugeneigt, doch spart er auch nicht mit Kritik. Das ist wichtig und selten in Zeiten von den OS-Bashes wie typischerweise im Heise-Forum (ist ja schon fast wieder Freitag).

Also: Ruhig mal einen oder zwei Blicke auf die beiden Blogs werfen. Es lohnt sich definitiv!

@Caschy: Wann trifft man sich zum Fotoshooting? :D