Ich bin nicht von hier, ich weiß nicht wo ich hin will…
Ja, also wie angedroht war ich heut zu unorthodoxer Zeit in Bremen um “Immer nie am Meer” zu gucken. Und ich kann euch sagen: Der Film hätte es verdient, mehr beachtet zu werden. Billig und Einfach gemacht, aber mit LIebe zum Detail und Komik in nahezu jeder Textzeile. Im Anschluss eine kleine Zusammenfassung für Leute die den Film schon gesehen haben oder einfach gegen mein Anraten wissen wollen, wie er ausgeht. Aber Achtung: Ich würde sowas nicht wissen wollen.
SPOILER
So, also am Anfang werden die Personen vorgestellt:
Der “Schwanenmeister” (Heinz Strunk) ist ein kleiner Entertainer, der sich vor mäßigem Publikum und schlechten Soundanlagen sowie ganz besonders versteckten Bühneneingängen herumschlagen muss. Um das “gleichgewicht der Angst” zu halten wird vor jeder seiner 150 Vorstellungen pro Jahr ersteinmal eine Flasche Rotwein geleert. Dann gehts raus zum Publikum aus Langeweilern. Auf dem Weg nach Hause passiert ihm mit seinem Auto aber ein kleines Malheur: Mitten in der Nacht hält er seine Karre an und tritt beim Onanieren ausversehen auf die Kupplung, was dazu führt, dass selbige Rücklings ins Gebüsch rollt. Weiter gehts dann per Anhalter.
Mitgenommen wird er von Baisch (Dirk Stermann) und seinem Schwager, dem “Anzengruber”(Christoph Grissemann), die von der Eröfnung des Weinladens von Baischs fast-Exfrau nach Hause fahren. Nun zu dritt fahren die drei weiter durch die Dunkelheit und kommen mit ihrem Auto von der Straße ab, rasen durch den Wald und bleiben mit ihrem alten Mercedes Coupe zwischen zwei Bäumen stecken, sodass sie nicht mehr weiterfahren oder ihre Türen öffnen können.
So, und ab hier beginnt der eigentliche, überaus bizarre Teil des Films.
Aber Mutige, die diesen Teil gelesen haben mag geraten sein: Schaut ihn euch an. Und zwar im Kino, er ist echt gut.
SPOILER ENDE
Also: Schaut ihn euch an! Hier gibt es nen Trailer.


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