Menschlich nicht korrekt

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Allgemein | Datum: 15.10.2007

Einige von euch werden vielleicht schon einmal etwas vom Blog politicallyincorrect.de gehört haben. Für solche, die es noch nicht gehört haben: Ich würde es mal als eine Plattform beschreiben, in der Ausländerfeindlich eingestellte Leser gegen andere Kulturen, ganz besonders den Islam, aufgewiegelt werden.

Der Autor, Stefan Herre, bezeichnet seine Beweggründe für diesen Blog als “das Resultat meiner totalen Aversion gegen die linksideologische “Political Correctness”“, wobei sich diese “Aversion” relativ eindeutig an der Auswahl der Nachrichten sowie den Überschriften ausdrückt.

So heißt z.B. ein Artikel “Tipps für den Umgang mit Muslimischen Kunden”, welcher mit folgendem Satz beginnt: “In Hamburg wird seit kurzem Dhimmis Einzelhändlern in speziellen Seminaren beigebracht, wie sie sich gegenüber ihren künftigen Herrenmenschen zu benehmen haben.”

Allein schon dieser Satz, unverändert natürlich, drückt eine ganze Menge über die Abneigung des Herrn Herre anderen Religionen gegenüber aus. Es ist nicht nur die Bezeichnung “Dhimmis“, welche laut Wikipedia aktuell auch gern als Schimpfwort benutzt wird, sondern natürlich die Benutzung des Wortes “Herrenmensch”. Ich muss mich ehrlichgesagt schon ziemlich stark wundern, dass in der heutigen Zeit Menschen dermaßen Unaufgeschlossen und Beleidigend sind. Damit unterstellt Herre mehr als bloß unterschwellig, Muslime würden sich als besser oder übergeordnet ansehen, was eine absolut Unglaubliche Behauptung ist.

Hier einmal ein kleiner Auszug aus den Kommentaren, damit ihr einmal einen Überblick über das Publikum habt:

“Kennt jemand diese Schilder für Läden, auf denen abgeleinte Hunde abgebildet sind, mit dem Text “Wir müssen draußen bleiben”?

Wie wärs, Schilder anzufertigen, die angeleinte Musels zeigen, mit gleichem Text darunter? :-D

-#20 Atheist   (14. Okt 2007 00:38)

Ich führe kein Gespräch mit jemandem, dessen Gesicht ich nicht sehen kann. Punkt. Und niemand kann mich dazu zwingen. Wie denn auch?

Als Student bin ich Taxi gefahren. Heute würde ich niemanden in mein Taxi einsteigen lassen, dessen Gesicht ich nicht sehen kann. So oft wie Taxifahrer überfallen werden, kann man das auch gegenüber der Justiz locker begründen. Bin halt ein ängstlicher Typ.

Als Lehrer würde ich auch kein Eltern-Gespräch mit einer Verschleierten führen und sie auch nicht als Zuhörerin zulassen. Ich führe kein Gespräch mit jemandem, dessen Gesicht ich nicht sehen kann. Kein Schulleiter oder Kultusminister könnte mich dazu zwingen. Wenn der Chef mich rauswirft, muß er morgen den Englischunterricht selber halten. Und ob er die Publicity für die Schule will? So einfach ist das. Keine Beförderung mehr? Who cares!

Wenn es ganz schlimm kommt, setze ich mir für das Gespräch mit der Schleier-Tuss eine Schweine-Maske auf. Ernsthaft. Ich werd ja wohl das gleiche Recht haben und muß mein Gesicht auch nicht zeigen.

Die sollen nur kommen, das wird spaßig!

- #81 Mtz   (14. Okt 2007 14:43)

Ich muss gestehen, dass mich dieser Kommentar ganz besonders getroffen hat. Ein Lehre, der so gegenüber Minderheiten denkt sollte von Kindern ferngehalten werden, denn auch wenn Lehrer es eigentlich vermeiden sollen: Man merkt ihre politische Färbung. Und für kleinere Kinder sind Lehrer immer noch Vorbilder.

Enpfehlenswerte Artikel über “PI” gibt es auf Telepolis oder Stefan Niggemeier.

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