Umweltschonende IT

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Kulturbolschewismus | Datum: 15.05.2007

Laut einer Umfrage, die ich auf tecchannel gefunden habe, wollen die Meisten IT Einkäufer nur dann “grüne” Technik kaufen, wenn sie billiger ist als die normale. Das heißt als im Grunde genommen: Man kauft grüne Technik nur zufällig. Denn es ist ihnen scheißegal, ob die gekaufte Elektronik ein wahrer Massenmörder ist.

Viel besser finde ich da IBM,  die sich des Problems wenigstens ansatzweise annehmen. Weil wenn “Big Blue” damit anfängt, werden auch bald andere Nachziehen.

Denn man sieht ja immerwieder, dass die Hoster einfach zu viel Strom brauchen. 1&1 verbraucht mehr Strom als ein kleiner Stadtteil. Viele Hoster wissen sogar noch nicht einmal, wieviel Strom im Moment verbraucht wird, was reichlich dämlich ist.

Die NSA kann ein Liedchen davon singen,  denn in deren “Hauptkryptographiezentrum” wirds Strommäßig knapp, sodass die nicht weiter ausbauen können. Schade. Aber lustig.

Im Endeffekt kann ich die IT-Einkäufer ja verstehen, weil deren Chef denen was husten wird, wenn die irgendwas mit dem Argument, dass es absolut Umweltverträglich sei, kaufen.

Vielleicht würde sich mal ein IT Konzern lohnen, der sich komplett auf Ökos einstellt. Man kauft einen Ökologisch sauberen Computer, kriegt dazu noch ein paar Birkenstock Schuhe dazu und einen Sack voller Dinkel.

Sollte mal irgendwer in Angriff nehmen…

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