Eine lustige Nachricht für alle Freunde der SCO Group: Die SCO Aktie wurde vor dem Rauswurf von der Börse gerettet!
An sich nichts Großartiges, bis auf den Fakt, dass SCO behauptet, diverse Zeilen des Linux Kernels seien von SCO geschrieben und dann von den bösen Kernelentwicklern geklaut worden sein. Darum hat SCO kackfrech die großen Distributoren verklagt und stellt zeitgleich eine Art “Ablasshandel” vor.
Wer eine der von SCO vertriebenen und mordsmäßig Teuren Lizenzen kauft wird nicht von SCO verklagt.
Zu Beginn hatte SCO anscheinend noch eine relativ volle Kriegskasse, aber mittlerweile kauft hoffentlich keiner mehr SCO Produkte, denn wer auf dermaßen dreiste Art und Weise Geld verdienen möchte hat es nicht besser verdient.
Mit der Zeit sanken nicht nur die Einnahmen durch sonstige Produkte, sondern auch die Einnahmen mit den “Lizenzen” sich lächerlich gering. 2005 nahm SCO bombastische 11.000 Sollar mit den Lizenzen ein. Eine kleine Preisübersicht dazu: Ein Desktop PC kostet rund 300 Dollar, eine Serverlizenz dagegen wesentlich mehr. Aber allein schon daran kann man isch wohl ausrechnen, dass der Handel mit diesen Lizenzen boomen muss.
Die Rechtsstreitigkeiten sind aber dermaßen bizarr, dass ihr euch am besten mal den Wikipedia Artikel dazu durchlesen solltet.
Es wirdvon Klage zu Klage witziges und es sieht für mich so aus, als würde bald jemand bei SCO das Licht ausmachen müssen. Muahahaha.


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