1.650.000.000.000 Dollar

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Veröffentlicht von Blohmi | Kategorie: Kulturbolschewismus | Datum: 22.12.2006

Tja. Mein Jahresgehalt.

Nein, das ist die Summe, die Musikkonzerne gern von Allofmp3.com hätten (Ja, nur ein Link zu google, den Rest müsst ihr selber machen, man weiß ja heute gar nicht mehr, was man noch alles verlinken darf und was nicht…).

Die Rechnung ist ungefähr genauso einfach wie sie unverschämt ist.

Vom Juni bis zum Oktober wurden allein aus den USA 11.000.000 Songs von Allofmp3 geladen. Pro Song verlangt die Musikindustrie äußerst kulante 150.000 Dollar. Mehr als verständlich, dass damit recht hohe Summen rauskommen, aber ich frage mich:

Meinen die das ernst? Ich meine die haben doch nie im Leben so viel Knete. Wenns hoch kommt, haben die bestimmt so 10 Millionen auf der hohen Kante, aber niemals 1,65 Billionen. Genauso wie der eher zweifelhafte Erfolg der Anklagetechnik.

Ich glaube nicht, dass man im Internet irgendein Geschäftsmodell unterdrücken kann, weil ein Server ist schnell mal eben angemietet und wenn man die Firma was weiß ich wo gründet, wo es eh keinen Urheberrecht gibt sind die Plattenfirmen eh gefickt.

Gutes Beispiel dafür sind ja nun einmal CloneDVD und CloneCD.

Is genauso wie Bittorrent Tracker. Man kann einen vom Netz blasen und dafür entstehen zwei neue.

Die Musikindustrie sollte auf jeden Fall ihr Konzept ändern, denn wenn die das nicht innerhalb der nächsten Zeit tun, dann heißt es aus die Maus, wech vom Fenster, zipp zapp Licht aus.

Dann gibts neue Plattenfirmen, die ihren “Stars” das Geld nicht so in den Arsch blasen, sondern endlich mal gerecht verteilen.

Dementsprechenend: Plattenfirmen sind Kulturbolschewisten!

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